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Review: Shinedown
 
THE SOUND OF MADNESS

Album:
 THE SOUND OF MADNESS, 2008, Atlantic

Stil:
 Alternative Rock, Hard Rock

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 M.H., 28.09.2008

Review:
 Mit THE SOUND OF MADNESS legen die US-Rocker um Sänger Brent Smith ihren dritten Longplayer. Das Debüt LEAVE A WHISPER erinnerte stark an die Grungehelden namens Nirvana und konnte durchaus überzeugen, doch schon das nachfolgende THEM AND US fiel sehr ab, denn zwar hörte man immer noch sehr melancholische Klänge, aber das ganze war so gediegen eingespielt, dass meine Erwartung bei THE SOUND OF MADNESS entsprechend gering waren.

Dementsprechend war ich stark überrascht, als ich die ersten Töne vom Opener und der ersten Single "Devour" vernahm, da hört man ein sich langsam steigerndes Intro, das in einem punkig angehauchtem Gitarrenriff endet und Sänger Brent Smith mit einer Aggressivität die Lyrics einsingt, als ob es ein Morgen geben würde. Gleichzeitig setzt sich der Chorus so ins Ohr fest, dass man beim Song einfach sofort merkt, welche Perle man hier hört.
Das nachfolgende "Sound of Madness" kann dann erneut durch ein gewisse Coolness überzeugen, überrascht aber vor allem duch sein abwechslungreiches Arrangement, denn hier werden die harte Töne schonmal mit leichten Streichereinsätzen ersetzt.
Während das ruhige "Second Chance" dann mal etwas Erholung von den schnellen Rocksong bietet, knallt "Cry for Help" sofort wieder in die Gehörgänge und das mit einer Härte, die sich gewaschen. Ich musste wirklich zweimal im Booklet nachschauen, ob das noch die Shinedown sind, die ich kenne - und sie sind es, aber der Song spiegelt die Entwicklung wieder, die die US-Rocker gemacht haben: Musikalisch werden keine Gefangene gemacht und man hat keine Probleme damit es mal wirklich krachen zu lassen.
Doch Shinedown wären nicht Shinedown, wenn nicht mindestens eine epische Ballade auf der CD zu finden wäre und mit "The Crow & the Butterfly" bietet man den Hörern genau das: eine geniale Ballade, die nicht ansatzweise überladen oder pathetisch wirkt und damit voll unter die Haut geht.
Auch "If you only knew" kann durchaus überzeugen, es ist zwar keine Ballade, aber auch kein Rocksong, nein, hier hört man überraschenderweise mal einen sehr poppigen Song, der nicht nur deswegen sofort ins Ohr geht und vor allem durch seinen mehrstimmigen Gesang im Chorus gefallen kann.
"Sin with a grin" geht da wieder einen ganz anderen Weg - hart, rauh und fast schon rotzig erinnert es entfernt an Glam-Rock-Klassiker von den Guns 'n' Roses, vor allem die Rhythmusabteilung (Stichwort: Drum) leistet hier ganze Arbeit.
Während mich die Halbballade "What a shame" musikalisch nicht voll überzeugen kann - obwohl es sich hier auch lohnt zuzuhören, denn der Text ist sehr gut - ist das wilde und flinke "Cyanide sweet Tooth Suicide" wieder einmal eine absolute Empfehlung zum Anspielen.
Mit den beiden letzten Songs namens "Breaking inside" und "Call me" lassen es Shinedown etwas ruhiger ausklingen. Dabei überzeugt "Breaking inside" als Halbballade immer noch durch ein leicht rockiges Arrangement, während "Call me" durch seine intime Atmosphäre, die einfach nur ein Piano und dem grandiosen Gesang von Brent Smith getragen wird, überzeugen kann.

Fazit: Puuuh - was für ein Glück, Shinedown haben nach dem enttäuschenden THEM AND US gerade noch die Kurve bekommen und legen mit THE SOUND OF MADNESS wohl das beste Werk in ihrer Karriere vor. Hier stimmt einfach fast alles - harte Song mit genialen Melodien wechseln sich mit grandiosen Balladen und ein paar guten Popsongs ab. Dementsprechend ist der dritte Longplayer der US-Rocker durchaus als gelungenes Überraschungsei zu bezeichnen.

Anspieltipps:
 "Devour", "Sound of Madness", "The Crow & the Butterfly" und "Breaking inside".

Tipp:
 Ganz klar - wer auf Alternative Rock im Stil von Breaking Benjamin, Disturbed oder auch Three Days Grace steht, kommt bei THE SOUND OF MADNESS von Shinedown voll auf seine Kosten.

Titel-Liste:
 
  1. Devour
  2. Sound of Madness
  3. Second Chance
  4. Cry for Help
  5. The Crow & the Buterfly
  6. Sin with a Grin
  7. If you only knew
  8. What a Shame
  9. Cyanide sweet Tooth Suicide
  10. Breaking inside
  11. Call me

Laufzeit:
 41:44 Min.


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