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Review: Shinedown
 
Shinedown - THREAT TO SURVIVAL

Album:
 THREAT TO SURVIVAL, 2015, Atlantic

Stil:
 Alternative Rock, Hard Rock

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 M.H., 13.09.2015

Review:
 Ach ja, Shinedown. Das ist diese US-Band, die mit ihren beiden ersten Alben LEAVE A WHISPER (2003) und US AND THEM (2005) sich auf mich aufmerksam gemacht haben, da ein gewisses Potential zu erkennen war. Doch das ganze klang mir etwas zu viel nach Grunge-Rock und war mir deswegen einfach zu depressiv. Nicht falsch verstehen, ich höre immer noch gerne Nirvana und das Jahrhundertwerk NEVERMIND, aber Shinedown haben auf ihren ersten beiden Outputs gerade mal 4 nennenswerte Songs für mich verewigt. Umso überraschter war ich, als 2008 mit THE SOUND OF MADNESS eine CD von den Mannen um Frontmann Brent Smith auf den Markt gebracht wurde, die so ganz anders klang. Viel mehr nach modernen und kraftvollen Hard Rock "Made in the U.S.A." und ich habe damals beim Review nicht umsonst 6,0 Punkte gezückt. 2012 erschien dann mit AMARYLISS für mich das bis dato beste Werk der Alternative Rocker.
Nun haben wir 2015 und es liegt ein neues Werk von Shinedown vor, das den Titel THREAT TO SURVIVAL trägt. Das Quartett geht auch hier auf Nummer Sicher und bedient sich der erfolgreichen Rezeptur und mischt harte bzw. kernige Stücker mit etwas ruhigeren Nummern und versieht alles mit sehr eingängigen Melodien. So findet man auch gleich einige echte Ohrwürmer, die sich spätestens nach dem 2. Anhören nun mal genau im Ohr festsetzen.

Als Beispiel nenne ich hier mal die aktuelle Single "Cut the cord", die wohl mit zu den härtesten Werken von Shinedown bislang gehört. Trotzdem gelingt es vor allem Sänger Brent Smith mit seiner charismatischen Stimme dem Song so eine geniale Eingängigkeit zu verleihen, dass es eine wahre Freude ist.
Aber auch solche Nummern wie der Opener "Cut the cord", das groovige und radiotaugliche "State of my head", das fast schon als Pop-Song durchgehende "How do you love" oder das coole "It all adds up" sind Songs, die den geneigten Hörer sofort abholen.
Das bedeutet bei weitem nicht, dass die anderen Lieder schlechter sind, aber sie entwickeln die typische Shinedown-Magie erst nach etwas längerem Hören von THREAT TO SURVIVAL.
Beispiele? Beispiele! Da ist z.B. das schwere und bitterböse "Outcast", das am Anfang gar nicht so eingängig wirkt aufgrund dem etwas sperrigen Arrangement, doch nach und nach singt, summt oder pfeift man diese geniale Nummer auch mit.
Das gleiche gilt auch für "Oblivion", das durch das gefühlvolle Piano-Intro zuerst wie eine Ballade wirkt, aber durch den antreibenden Einsatz des Drums und dem aggressiven Gesang von Mr. Smith sich als knallharte Rockhymne entpuppt.
Mit "Thick as Thieves" beweisen Shinedown aber erneut, dass sie auch Mid-Tempo-Nummern sehr gut bewältigen können und auch immer wieder gerne radiotaugliche Lieder auf ihre Alben haben. Das Schöne an diesem Song ist die Tatsache, dass sich die Hookline erst ganz langsam als Earcatcher der Güteklasse 1A entwickelt, aber dafür umso länger in Erinnerung bleibt. Für mich die beste Nummer!
Zum Abschluss kommt dann mit "Misfits" auch endlich die erste richtige Ballade, was überrascht, denn auf AMARYLISS waren da schon etwas mehr, ich habe drei gezählt. "Misfits" ist bei weitem nicht schlecht, es gibt Bands, die nie im Leben so etwas Schönes hinbekommen, aber im Vergleich zu solchen Gänsehautnummern wie "The Crow and the Butterfly", "Through the Ghost" und dem Hammersong "45" zählt das ganze bei Shinedown eher zum guten Durchschnitt.
Das gleiche gilt übrigens auch für die erste Single "Black Cadillac".

Fazit: Shinedown machen im Prinzip nix falsch auf ihrem 5. Longplayer und können die hohen Erwartungen, die sie selbst mit AMARYLISS geweckt haben, mehr als erfüllen. Trotzdem ist THREAT TO SURVIVAL für mich nicht ganz so gut wie AMARYLISS. Mir fehlt hier irgendwie eine gewisse Harmonie, die auf dem Vorgänger vorhanden war. Tja, und auch wen sicherlich fast nur Hits auf der aktuellen CD zu finden sind fehlen mir solche Übernummern wie "Enemies", "Devour", oder solche Gänsehautballaden wie "Iíll follow you".
Trotzdem: Mit THREAT TO SURVIVAL legen die US-Rocker eine exzellente CD vor.

Anspieltipps:
 "Asking for it", "Cut the Cord", "State of my Head", "How did you love", "Thick as Thieves".

Titel-Liste:
 
  1. Asking for it
  2. Cut the Cord
  3. State of my Head
  4. Outcast
  5. How did you love
  6. It all adds up
  7. Oblivion
  8. Dangerous
  9. Thick as Thieves
  10. Black Cadillac
  11. Misits

Laufzeit:
 40:23 Min.

Band-Infos:
 
  • www.shinedown.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Shinedown: THREAT TO SURVIVAL


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