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Review: Sister Sin
 
TRUE SOUND OF THE UNDERGROUND

Album:
 TRUE SOUND OF THE UNDERGROUND, 2010, Metal Heaven

Stil:
 Heavy Rock, Sleaze Rock

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 V.R., 27.07.2010

Review:
 Wer kann auf Anhieb zehn reine schwermetallische Frauenbands aufzählen? Keine einfache Aufgabe, mir fallen so spontan jedenfalls nur Girlschool, Vixen und Rock Goddess ein, die inzwischen alle nicht mehr aktiv sind. Wenn man offen an die Sache rangeht und auch modernere Spielarten der harten Musik mit einbezieht, kann man auch noch The Donnas, Kittie und L7 dazuzählen, aber spätestens dann ist Schluss bei mir. Aber dann gibt es ja auch noch die sogenannten Female Fronted Rockbands, und da sind dann schon viel mehr bekannte Namen im Spiel. Beschränkt man sich dabei auf klassische Rock- und Metal-Bands und lässt die ganzen Nightwish-Kopien außen vor, fallen einem zuerst wahrscheinlich Gruppen wie Warlock, Zed Yago oder Skew Siskin ein. Schon bald könnten aber auch Sister Sin zu den führenden Vertretern der Rockgruppen mit weiblichem Gesang gehören. Dafür wird das richtig starke neue Album TRUE SOUND OF THE UNDERGROUND schon sorgen.

Mit dem Quasi-Titeltrack "Sound of the Underground" beginnt die Scheibe. Mit Underground-Musik hat die Band allerdings nicht viel zu tun, denn Sister Sin gehen doch recht kommerziell zu Werke. Klassischen Heavy Metal mit leichter Sleaze-Schlagseite bekommt der Hörer mit dem ersten Song der CD geboten. Von anderen Bands unterscheidet man sich hauptsächlich dadurch, dass hier eine Frau die Vocals einsingt. Liv Sin gehört dabei zum Typ klassische Rockröhre, die aber im Gegensatz zu Doro Pesch und Konsorten gelegentlich ganz Sleaze-typisch ins Rotzige abdriftet.
"Outrage" ist dann ein etwas langsamerer, eher rockiger Song, der aber trotzdem ordentlich Druck hat. Liv schreit sich ordentlich die Seele aus dem Leib und klingt hier noch etwas rotziger als beim ersten Lied.
Ebenfalls sehr ordentlich ist auch "Better than them", das wieder deutlich in Richtung Metal tendiert. Den Titel kann man wörtlich nehmen, denn diese Nummer ist wirklich noch eine ganze Ecke besser als die ersten beiden Stücke.
Auch bei "24/7" wird kein Stück von der eingeschlagenen Linie abgewichen. Warum auch, denn auch dieser Song kann voll überzeugen. Erdiger Hard Rock, gewürzt mit ein bisschen Heavy Metal und einer Prise Sleaze, das ist in diesem Fall das Geheimrezept.
Aber auch das beste Erfolgsrezept kann auf Dauer langweilig werden, und genau darum kommt mit der Speed-Nummer "Heading for Hell" Abwechslung ins Spiel. Sehr schön, auch in dieser Richtung überzeugt die Band.
Da stört es auch gar nicht, dass "I stand alone" wieder mehr in die Standard-Richtung der Band geht, zumal der Song mit einem richtigen Ohrwurm-Refrain auftrumpfen kann.
"Built to last" - trotz des reißerischen Namens ist das nächste Lied kein Song für die Ewigkeit, dafür ist die Nummer dann doch ein bisschen zu langweilig geraten. Aber bei der bisher durchgehend hohen Qualität ist es nicht weiter schlimm, dass sich da auch mal ein etwas schwächerer Titel eingeschlichen hat.
Außerdem ist beim nächsten Song "The Devil I know" schon wieder alles in bester Ordnung. Hier haben wir es nämlich mit einem erdigen Hard Rocker mit Ohrwurmgarantie zu tun. Wenn Sister Sin auf diesem Level agieren, kann gar nichts schief gehen.
Auch "Times aren't a-changing" steht dem guten Gesamteindruck in nichts nach und kann mit griffigen Riffs und einer netten Refrainmelodie punkten.
Mit "Nailbiter" haben Sister Sin auch noch eine weitere Heavy-Nummer im Gepäck. Waren die Songs davor schon ziemlich gut, so übertrifft sie dieser Titel noch um ein gutes Stück. Was die Band hier abliefert, ist feinster Headbangerstoff.
Da der letzte Eindruck am längsten haften bleibt, darf am Ende des Albums natürlich keine schwache Nummer stehen. Dementsprechend liefert die Gruppe mit "Beat em down" eine weitere hochklassige Uptempo-Nummer ab, die zum gepflegten Mähne schütteln einlädt. Der positive Gesamteindruck hält sich somit bis zum Schluss und daher kann für das Album nichts anderes als eine absolute Empfehlung ausgesprochen werden.

Fazit: Nach dem guten Vorgänger SWITCHBLADE SERENADE legen Sister Sin noch eine Schippe oben drauf und präsentieren uns hier eine geniale Mischung aus Heavy Metal, Hard Rock und Sleaze. Der Härtegrad wurde ein gutes Stück nach oben geschraubt, was der Band sehr gut zu Gesicht steht. Leider hat das auch zur Folge, dass das komplette Album balladenfreie Zone ist. Aber lieber eine starke Platte ohne ruhige Momente als ein müde machender Langweiler. Der Gesamteindruck ist jedenfalls absolut stimmig und bis auf 1-2 schwächere Nummern agieren Sister Sin hier durchgehend auf sehr hohem Level. Das Plattencover ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig ausgefallen, aber daran dürfte sich kaum jemand stören. Als einziger wirklicher Kritikpunkt bleibt somit nur die kurze Spielzeit von unter 40 Minuten anzuführen.

Anspieltipp:
 "Better than them", "Heading for Hell", "I stand alone", "The Devil I know" und "Nailbiter"

Tipp:
 Fans des klassischen Hard Rocks und Heavy Metals dürfen dem Album gerne ein Ohr schenken, aber auch Sleaze-Hörer sollten sich angesprochen fühlen.

Titel-Liste:
 
  1. Sound of the Underground
  2. Outrage
  3. Better than them
  4. 24/7
  5. Heading for Hell
  6. I stand alone
  7. Built to last
  8. The Devil I know
  9. Times aren't a-changing
  10. Nailbiter
  11. Beat em down

Laufzeit:
 39:48 Min.

Band-Infos:
 
  • www.sistersin.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Sister Sin: TRUE SOUND OF THE UNDERGROUND

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