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Review: Souldrainer
 
Souldrainer - HEAVEN'S GATE

Album:
 HEAVEN'S GATE, 2011, ViciSolum

Stil:
 Melodic Doom Death Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 W.W., 15.03.2012

Review:
 In der klassischen Trio-Besetzung kommen die Schweden Souldrainer mit ihrem zweiten Album HEAVENíS GATE daher. Und was soll man sagen Ė die 1999 von Gitarrist und Sänger Marcus Edvardsson als reines Studioprojekt gegründete Band weiß mehr als nur zu überzeugen. Die Selbstbeschreibung als Melodic Doom Death Metal trifft es ausnahmsweise ganz ausgezeichnet und auch die im Info genannten Einflüsse Hypocrisy, Samael, Pain und Amon Amarth (mit Abstrichen) und Rammstein (mit noch mehr Abstrichen) passen als stilistische Zuordnung recht gut.

Heißt im Klartext: Souldrainer rödeln sich mal schneller ("Fed By Fire", "Alien Terror"), in der Hauptsache allerdings eher langsam-gemächlich durch ihre 13 Songs und hinterlassen dabei nur unwesentlich mehr als totale Verwüstung.
Bereits der Opener "The Quest" zeigt hier die Marschrichtung auf der CD auf: treibende Double-Bass-Drums, ein kaum durchdringlicher Teppich aus Rhythmusgitarren (hierbei sei als Querverweis vor allem das grandiose selbstbetitelte Hypocrisy-Album genannt!), fies gebrüllte Vocals und "angel choirs". Letzteres steht so im Info, gemeint sind damit überaus atmosphärische Keyboard-Chöre, die die düstere Stimmung auf HEAVENíS GATE perfekt zu untermalen wissen. Dabei sind sie nicht zu aufdringlich, sondern stets songdienlich eingesetzt, wie man etwa bei "Hung on the Wall" beobachten kann.
Für ein Trio macht die Band eine Menge Druck, es gibt keine Löcher im ungemein dichten Gesamtsound (man hat das Album selbst produziert, Respekt und Daumen hoch dafür!) Ė bleibt die Gretchenfrage, wie man dieses Level live erreichen kann, ohne allzu sehr in die Sampler-Trickkiste zu greifen. Aber das soll hier nicht Thema sein.
"The God Delusion" ist dann ein langsamer, doomiger Monolith, bei dem vor allem die garstigen und stellenweise leidenden Vocals von Marcus Edvardsson gut zur Geltung kommen. Auch hier ist eine gelungene Keyboard-Begleitung mit Streichern zu notieren. Toller Song!
Ebenso wie das folgende "Gate Guard", das ebenfalls durch dezente, mysteriöse und vor allem extrem wirkungsvolle Keyboard-Farbtupfer zu glänzen weiß. Beklemmend!
Abgerundet wird dieses tolle Album durch den enorm intensiven Titelsong, der durch zahlreiche gesprochene Samples eine sehr eindrucksvolle Atmosphäre aufzubauen weiß und mit seinen siebeneinhalb Minuten Breitwand-Kino der Extraklasse ist. Was man hingegen von dem eher seltsamen, weil irgendwie untypisch instrumentierten Bonus-Song halten soll (klingt wie eine Mischung aus Death Metal und Indie-Geschrammel...), hat sich mir bislang noch nicht so recht erschließen wollen...

Fazit: Die CD ist ein sehr guter Genre-Beitrag, den man gerne immer wieder einmal hervor kramt und in den Player steckt. Und das ist sicherlich sehr viel mehr, als man von so mancher Neuerscheinung behaupten kann...

Anspieltipps:
 "The Quest", "Fed by Fire", "Hung on the Wall", "Heavenís Gate".

Tipp:
 Fans von Hypocrisy werden jubilieren, denn manchmal klingen Souldrainer mehr nach die Mannen um Peter Tätgren, als diese selbst... Auch Freunden von Samael oder Pain wird HEAVENíS GATE auf Grund des erhöhten Keyboard-Anteils sicherlich gut rein laufen.

Titel-Liste:
 
  1. The Quest
  2. Fed by Fire
  3. Low
  4. Alien Terror
  5. Hung on the Wall
  6. The God Delusion
  7. Gate Guard
  8. The Legacy
  9. Remember me
  10. Dying for your sick Belief
  11. Goodbye Farewell
  12. Heaven's Gate
  13. Bonus Song

Laufzeit:
 53:43 Min.

Band-Infos:
 
  • www.souldrainer.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Souldrainer: HEAVEN'S GATE


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