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Review: Spicy Bits of Scandal
 
Spicy Bits of Scandal - HEAVEN CAN WAIT...

Album:
 HEAVEN CAN WAIT..., 2013, VK

Stil:
 Symphonic Metal, Melodic Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 19.02.2013

Review:
 Es ist eine ganze Zeit her, dass ich vom Litauer Mastermind Vitalis Kairiūkštis etwas gehört habe. Diesmal kündigt er sein neues Album per E-Mail an und macht mich neugierig. Ein Review versteht sich von selbst. Der Neuling hört auf den Namen HEAVEN CAN WAIT und überzeugt bereits beim Auspacken mit seinem Cover-Artwork. Ein weiblicher Engel, der sich die Flügel mit einem Fleischerbeil abhackt.
Das Konzept des letzten Albums wurde beibehalten. Vorbei sind die Zeiten mit Songs in Landessprache. Englisch als Sprache hat letztendlich alle Spicy Bits of Scandal-Songs durchdrungen und damit leider auch ein kleines Stück Eigenständigkeit zerstört.
Auch diesmal hat Vitalis einmal mehr geklotzt und nicht gekleckert. Bei 15 Songs und einer Spielzeit von 72 Minuten lässt er sich nicht nehmen auch noch einen Bonus-Song drauf zu packen. Was für ein Brett.
Ansonsten hat sich wenig geändert. Ein neuer Mann sitzt hinter dem Schlagzeug. Gitarrist und Bassist waren bereits beim letzten Album THE GAMBLER mit an Bord. Lediglich für die Keyboards hat man sich etwas besonderes einfallen lassen und gleich drei Musiker gewinnen können. Neben Dainius Pulauskas durften auch Maestro Mistheria und Ferdy Doernberg die Finger über die Schwarz-Weißen Tasten flitzen lassen. Eine Investition, die sich sicherlich auszahlt.

Gewohnt langsam lässt es Vitalis angehen und lässt sich für sein Intro "The Journey begins" etwas besonderes einfallen.
Danach ist Schluss mit lustig und es beginnt eine rasante Achterbahnfahrt quer durch die musikalischen Welten des Symphonic, Melodic, Power und Heavy Metal. Begleitet wird dabei fast jeder Song von einem mehr oder weniger dominanten Keyboard-Teppich, einem der Trademarks der Band.
Was sich zu Beginn mit "Bloody Wedding" noch symphonisch verspielt wirkt und von progressiven Elementen durchsetzt ist, wird schnell konkreter.
Ein fließender Übergang zu "Against the whole World" zeigt, es wird Power Metal-lastiger. Trotz teils massiver Keyboard-Attacken, hat das Tempo zugenommen.
Ein instrumentales Intermezzo "Scream from Hell", unterbricht den Fluss, bereitet jedoch den Boden für härtere Kost.
"You are the Witch" wirkt ziemlich metallisch, daran können auch die Keyboards nichts ändern. Noch überwiegen symphonisch Komponenten, aber wer weiß, was folgt?
"The Judgement", eine Ballade? Weit gefehlt. Auch wenn der Start balladesk erfolgt, wird das Tempo schnell forciert. Der Song entpuppt sich als gefälliger Up-Tempo-Kracher und mach Laune auf mehr.
Schade "Cinderella" kommt mir dazwischen und nimmt mir etwas den Schwung. Aber gerade bei diesem Song merkt man, dass die Grenzen zum typisch Skandinavischen Power Metal fließend verlaufen.
"Samhain"! Es braucht nur wenige Töne und ich weiß, das wird wohl einer meiner Favoriten werden. D-Zug-Tempo und ein gefälliger Refrain lassen ihn schnell zu einem richtigen Ohrwurm mutieren. Der i-Punkt sind dezente Stimmen, die an manchen Stellen dem Volumen auf die Sprünge helfen. Spätestens beim Keyboard- und Gitarren-Solo fühle ich mich zurück versetzt in die Stratovarius-Zeiten von EPISODE und DESTINY.
Für "Abyss" hat man sich etwas besonderes einfallen lassen. Keyoards und ein viel zu selten eingesetzter Slap-Bass dienen als Intro. Es folgt ein Song auf dem Niveau des Vorgängers, jedoch deutlich proglastiger und spröder, wenn auch mit interessanten üppigen Soli, die man sich gerne mehrmals anhört.
Trotz Retro-Orgel lässt sich der Heavy Metal-Kern von "Kiss of Judas" nicht verleugnen. Auch wenn man nicht gänzlich auf mildernde Keyboards verzichtet, so steigt der Härtegrad kontinuierlich. "Religion of Rock". Muss man mehr sagen? Der Titel ist Programm und startet tief in der Vergangenheit von Größen wie Deep Purple ("Burn"). Er legt jedoch schnell die Altlasten beiseite und überrascht mit True Metal-Hymnen - sogar Frauen-unterstützt. Hört, hört! Wo gab's denn so was bisher? Tja, Vitalis ist immer wieder für eine Überraschung gut. Und wieder eines meiner persönlichen Favoriten. Schon wegen der interessanten Wendungen.
"House of the Evil" ist einerseits klassisch gehalten, bietet jedoch bei hoher Taktrate erneut ein Füllhorn an interessanten Ideen, wie z.B. Frauenstimmen, knackige Soli und orchestrale Intermezzos. Da machen manche Bands drei Songs draus.
"Danse Macabre", "Fallen Angel" und "Waiting on Dark" läuten die Schlussrunde ein. Die Dramatik nimmt zu, ebenso wie die Songlänge. Langsam wird gestartet und mit orientalischen Klängen geendet. Doch schon beim nächsten Song regiert der Double-Bass, bevor die Schlussrunde völlig anders geartet eine reinrassige Akustik-Ballade mit Gitarre, Piano und Streichern bietet. Hörenswert allemal und ein würdiger Ausklang für ein interessantes und vor allem vielfältiges Album, das man nicht alle Tage zu hören bekommt. Vitalis hat mich nicht enttäuscht!

Fazit: Trotz langer Pause und einigen Hundert CDs mit völlig anders gearteter Musik, braucht es nur wenige Strophen und ich finde mich wieder zurecht in der etwas anderen Klangwelt von Spicy Bits of Scandal. Der Bandchef und Sänger Vitalis Kairiūkštis konnte die Truppe bei Laune halten und sich nach THE GAMBLER mit dem Neuling HEAVEN CAN WAIT ein bisschen steigern. Nur unbedingt, was die Gefälligkeit betrifft, denn zu SBS gehört einfach eine Portion Sperrigkeit und eigenwillige Melodic. Trotzdem wurden die Songs deutlich stiloffener als bei den bisherigen Alben und besitzen viel interessante Ideen, die auch nach mehreren Durchläufen noch keine Langeweile aufkommen lassen. Aber der geneigte Hörer sei gewarnt! Die Spieldauer ist mörderisch und nicht für "schnell zwischendurch" geeignet. Mancher billige CD-Player wird wohl auch nicht mitspielen...

Anspieltipps:
 Sehr schwer, weil jeder Song ziemlich eigenständig komponiert sind. Ich versuche es mit "Bloody Wedding", "Samhain", "Abyss", "Religion of Rock"!!!, "House of the Evil" und der bezaubernden Ballade "Waiting on Dark".

Titel-Liste:
 
  1. The Journey begins
  2. Bloody Wedding
  3. Against the whole World
  4. Scream from Hell
  5. You are the Witch
  6. The Judgement
  7. Cinderella
  8. Samhain
  9. Abyss
  10. Kiss of Judas
  11. Religion of Rock
  12. House of the Evil
  13. Danse Macabre
  14. Fallen Angel
  15. Waiting on Dark
    - - - Bonus - - -
  16. Don't torture me

Laufzeit:
 CD 77:18 Min.

Band-Infos:
 
  • www.sbsband.lt 

  • Probehören und Kaufen:
    Spicy Bits of Scandal: HEAVEN CAN WAIT...


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