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Review: Stonelake
 
MARCHING ON TIMELESS TALES

Album:
 MARCHING ON TIMELESS TALES, 2011, Massacre

Stil:
 Melodic Metal, Power Metal, Hard Rock

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 V.R., 21.06.2011

Review:
 Stonelake sind inzwischen beileibe keine Newcomer mehr. In den letzten sieben Jahren hat die schwedische Melodic Metal-Band schon vier Alben veröffentlicht. Für den großen Durchbruch in der Szene hat es bisher aber noch nicht gereicht. An der musikalischen Qualität der bisherigen Werke kann dies aber nicht gelegen haben, denn diese boten durchaus anständigen melodischen Metal mit dezenter progressiver Schlagseite. Ein absolutes Kracheralbum ist in der bisherigen Banddiskographie zwar nicht zu finden, doch waren Stonelakes Veröffentlichungen stets deutlich oberhalb des musikalischen Durchschnittlevels angesiedelt. Kein Wunder, sind mit Sänger Peter Grundström und Gitarrist Jan Akesson doch zwei routinierte alte Hasen mit an Bord, die schon in den 80er Jahren erste musikalische Erfahrungen in Bands wie Ravage, Kee Avenue und auch gemeinsam bei Whitelight sammeln konnten. Die nötige Erfahrung und Qualität sind also durchaus vorhanden. Jetzt, im Jahr 2011, unternehmen Stonelake einen weiteren Versuch, endlich auch Fuß in der Erfolgsklasse der Metalszene zu fassen. Ob MARCHING ON TIMELESS TALES für dieses Ziel qualitativ alle guten Voraussetzungen mitbringt, wird sich im Verlauf dieser Rezension klären.

Für Melodic Metal-Verhältnisse ungewohnt düster beginnt der Opener "Red Canyon". Auch im weiteren Verlauf des Midtemposongs wird diese Stimmung beibehalten, phasenweise wird es gar mystisch, lediglich im hymnischen Refrain wird es etwas fröhlicher. Qualitativ bietet der Titel alles, was ein ansprechender Metal-Kracher benötigt. Wuchtige Riffs, eingängige Melodien, ein saftiges Gitarrensolo und trotz des gemäßigtem Tempos ordentlich Druck, all das kann der Song bieten. Dementsprechend kann man den Einstieg ins Album als voll und ganz gelungen bezeichnen.
Wer mehr auf Speed-Songs steht, kommt beim zweiten Song "Liar" auf seine Kosten. Der Song bieten klassischen melodischen Power Metal, allerdings völlig ohne Kitsch und Kinderliedmelodien, denn auch dieser Song besitzt zumindest stellenweise eine dezent düstere Aura. In jedem Fall ist auch dieser Titel in der Kategorie 'Volltreffer' zu verbuchen.
Der nächste Song namens "Sound of a Whisper" kommt symphonischer und phasenweise auch progressiver daher als die ersten beiden Songs, wirkt darüber hinaus allerdings ebenfalls etwas düster. Qualitativ kann der Titel dagegen nicht an das hohe Niveau der ersten beiden Song anschließen, bietet aber immerhin routinierten Melodic Metal etwas oberhalb des Durchschnittslevels.
Als nächstes folgt mit "Sound of a Whisper" ein Midtempo-Kracher, bei dem Stonelake mal ihre rockige Seite präsentieren. Der Hard Rock-Song ist sehr eingängig gehalten und geht gut ins Ohr, wobei man sich stellenweise vielleicht doch noch die eine oder interessante Idee gewünscht hätte. Doch zumindest der Refrain ist sehr melodisch ausgefallen und lädt zum Mitsingen ein.
Sehr eingängigen, stellenweise fast schon poppigen, aber dennoch keinesfalls kitschigen Melodic Metal vom Allerfeinsten gibt es bei "Fool with no Denial" zu hören. Hier haben sich Stonelake wirklich ordentlich ins Zeug gelegt und liefern nicht nur den stärksten Song des Albums ab, sondern auch einen Kandidaten für die ‚Hits 2011’-Liste ab.
Hat man anfangs noch das Gefühl, dass mit "Rain" nun die Quotenballade des Albums folgt, wird man nach einer ruhigen Minute schnell eines Besseren belehrt. Als Metal kann man den Song zwar auch nicht gerade betiteln, dafür sollte die Bezeichnung ‚epischer schleppender Hard Rock’ aber genau ins Schwarze treffen. Ins Schwarze getroffen haben hier aber auch Stonelake, denn der Song ist wirklich sehr stark ausgefallen und steht sinnbildlich für eine weitere interessante Facette der Band.
Auch "Lay down the War" ist im Hard Rock-Bereich zu verorten, allerdings eher am oberen Ende der Geschwindigkeitsskala dieser Musikrichtung. Darüber hinaus geht der Titel sehr gut ins Ohr und könnte eigentlich ebenfalls zu den stärkeren Titeln des Albums gehören, wäre da nicht der unspektakuläre Refrain, der den Gesamteindruck wieder etwas nach unten drückt.
"Give it up" ist dann leider ein Paradebeispiel, wie man es nicht machen sollte. Der Song rockt zwar ganz ordentlich nach vorne, hat in Sachen Melodien aber gar nichts zu bieten und kommt stellenweise fast schon disharmonisch daher. Nein danke, nächster Song bitte.
Und dieser nächste Song trägt den Titel "Winds of Fire" und hat es ganz schön in sich. Hier zeigen sich Stonelake wieder von ihrer düsteren Seite. Die Midtempo-Nummer hat einiges zu bieten und gehört mit ihren mystischen Arrangements zu den besseren Titeln der Platte.
Zum Abschluss hauen uns Stonelake mit "Enter the Temple" noch mal einen reinrassigen Melodic Power Metal-Kracher um die Ohren. Insgesamt hat das Album ja eher wenige schnelle Metal-Titel zu bieten und da ist es doch schön, dass die Platte wenigstens noch mal mit einem ordentlichen Powersong zu Ende geht.

Fazit: Zu allererst die gute Nachricht: MARCHING ON TIMELESS TALES ist sehr stark ausgefallen und ist definitiv Stonelakes bisher bestes Werk. Das Album ist insgesamt sehr abwechslungsreich ausgefallen und beinhaltet viele Facetten schwermetallischer Musik, wobei die Speed-Seite insgesamt ein wenig zu kurz kommt. Da wären wir dann auch schon beim Hauptkritikpunkt, der letzten Endes aber gar nicht so sehr ins Gewicht fällt, da Stonelake sowieso immer dann am stärksten sind, wenn sie sich wahlweise von ihrer rockigen oder ihrer epischen Seite zeigen. Hätten sich nicht zwischendurch auch ein paar etwas schwächere Lieder eingeschlichen, dann hätte man hier durchaus eine Note im Bereich von sechs Punkten oder mehr vergeben können. Dafür reicht es dieses Mal aber leider nicht ganz, denn auch wenn die starken Songs eindeutig in der Überzahl sind, kann man die mittelmäßigen Songs natürlich trotzdem nicht ganz ausblenden, zumal sich sogar ein Totalausfall eingeschlichen hat. Auf der anderen Seite hat sich unter den starken Liedern der Platte sogar ein absolutes Highlight versteckt, welches ganz klar zu den bisher besten Melodic Metal-Songs des Jahres gehört. Somit kann das Fazit nur lauten, dass Stonelake hier insgesamt gute bis sehr gute Arbeit abgeliefert haben, die jeden Melodic Metal-Fan, der auch rockigen Klängen nicht abgeneigt ist, mehr als nur zufrieden stellen sollte.

Anspieltipps:
 "Red Canyon", "Liar, Fool with no Denial", "Rain", "Winds of Fire", "Enter the Temple".

Tipp:
 Wer Melodic Metal, der stellenweise auch etwas düster daherkommt, bevorzugt, der sollte hier unbedingt mal reinhören, doch aufgrund einiger sehr rockiger Titel könnte die Platte auch Hard Rock-Fans ansprechen.

Titel-Liste:
 
  1. Red Canyon
  2. Liar
  3. Sound of a Whisper
  4. SnakeChild
  5. Fool with no Denial
  6. Rain
  7. Lay down the War
  8. Give it up
  9. Winds of Fire
  10. Enter the Temple

Laufzeit:
 45:51 Min.

Band-Infos:
 
  • www.stonelake.se 

  • Probehören und Kaufen:
    Stonelake: MARCHING ON TIMELESS TALES

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