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Review: Stonewall Noise Orchestra
 
SWEET MISSISSIPPI DEAL

Album:
 SWEET MISSISSIPPI DEAL, 2011, Transubstans

Stil:
 Doom Rock, Alternative Rock

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 J.G., 14.01.2011

Review:
 Stonewall Noise Orchestra mit ihrem dritten Album SWEET MISSISSIPPI DEAL, da kann man nur hoffen, dass die gebotene Kost aus Doom und Alternative Rock leichter verdaulich ist, als Bandname und Titel. Aber eigentlich brauche ich mir gar keine Gedanken machen, denn wenn die Jungs das Retro-Fieber packt, dann lauerten in der Vergangenheit weder abgespacete Endlos-Szenarien noch ausschweifende Improvisations-Langweiler.
Ganz im Gegenteil, wenn die Schweden sich großer Vorbilder wie Black Sabbath, Kyuss oder Monster Magnet erinnern, dann wird zu dem wohlschmeckenden doomigen Rock auch immer ein Schuss Heavy beigemischt. Und anstatt auf der Stelle zu treten oder in eigens komponiertem Honig fest zukleben, wie so man andere Genre-Vertreter, fällt es dem Stonewall Noise Orchestra leicht, sich mit griffigen Riffs, eingängigen Refrains und flotten Rhythmen freizuschwimmen.

Das zeigen die Schweden bei ihren ersten vier Songs beginnend mit dem Opener "Black Cat Bone", der sich lediglich eines kurzen Sprach-Intros bedient, bis hin zum flotten Up-Tempo-Rocker "I am" mit seiner herrlich tief rollenden Basisarbeit.
Hervorzuheben ist dabei eindeutig das locker flockig groovende "A Song for the Fool" mit jeder Menge Hitpotenzial. Eingängig und melodisch gefällig könnte man damit sogar mühelos im Radio landen.
Tja vielleicht können sie gar nicht langsam? Falsch! Das über sieben Minuten dauernde "One Hundred" wird schnell alle Zweifler vom Gegenteil beweisen, denn hier stehen sie Kyuss oder ersten Werken von Grand Magus in nichts nach. Im Very-Slow-Tempo werden hier Note für Note Gitarrenwände aufgeschichtet, bis man kaum noch den Himmel sieht. Das dabei der eine oder andere Ton über die Maßen auf der Stelle tritt, gehört hier eben zum guten selbigen, sprich Ton.
Wer nach vergangenen Minuten Zeitlupe schon begonnen hat an seiner Matratze zu horchen, den wird das forcierte "Stereo Minded" schnell in das Reich der Wachen zurück holen. Mit verzerrtem Gesang und tief gestimmten Gitarren werden hier die Hooklines direkt in die Gehörgänge gestanzt.
Wenig überraschend, dass man mit "Interstate" nach über 50 Minuten für einen flotten Abgang sorgt, der sofort zu einem weiteren Durchlauf animiert. Verblüfft war ich dann aber doch, dass man hier sogar Bläser-Attacken reitet, die dem Schluss-Song das gewisse etwas verpasst und einmal mehr zeigt, dass die Schweden nicht nur das gewissen Händchen für Retro besitzen, sondern auch das Gefühl für die Gegenwart nicht außen vor lassen.

Fazit: Was soll ich sagen? Angesichts der Einwohnerzahl dieses skandinavischen Landes bin immer wieder auf's Neue erstaunt, was so alles in den Tiefen schwedischer Wälder an Musiker geboren wird. Stonewall Noise Orchestra liefern mit ihrem dritten Album SWEET MISSISSIPPI DEAL Hörvergnügen pur und führen an den Haaren herbeigezogene Vergleiche mit anderen Bands schnell ad absurdum. Doom, Stoner, Alternative und dabei meist flotter Takt ist hier kein Widerspruch und in sich schlüssig. Mehr will ich gar nicht sagen, denn es läuft bereits die nächste Runde...

Anspieltipps:
 "Black Cat Bone", in jedem Fall der Hit "A Song for the Fool", das ultrazähe "One Hundred" und dezente Bläser mit "Interstate" zum Schluss.

Tipp:
 Black Sabbath, Kyuss oder Monster Magnet habe ich vergleichend genannt, was nicht wirklich passt, aber Fans dieser Bands animieren sollte, sich diese Combo genauer anzuhören.

Titel-Liste:
 
  1. Black Cat Bone
  2. The Showdown
  3. A Song for the Fool
  4. I am
  5. One Hundred
  6. Stereo Minded
  7. Skeletto Lounge
  8. Underdog
  9. Rise above
  10. All Systems go
  11. When God looks away
  12. Interstate

Laufzeit:
 54:32 Min.

Band-Infos:
 
  • www.snoband.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Stonewall Noise Orchestra: SWEET MISSISSIPPI DEAL

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