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Review: Stratovarius
 
Stratovarius - NEMESIS

Album:
 NEMESIS, 2013, Edel

Stil:
 Power Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 V.R., 05.04.2014

Review:
 Nach dem bedingt durch das Line-Up-Chaos und Timo Tolkkis psychischer Erkrankung erschreckend schwachem STRATOVARIUS-Album und Tolkkis Ausstieg folgte 2009 mit POLARIS ein zaghafter, noch etwas unsicher klingender Neuanfang. Wenig verwunderlich, hatte man doch gerade erst den Hauptsongwriter verloren Komponieren will eben auch erst mal gelernt sein und POLARIS bot zwar gute Ansätze, aber auch noch viel Luft nach oben. ELYSIUM war 2011 dann schon eine deutliche Steigerung, doch an alte Großtaten wie VISIONS oder INFINITE konnte man noch nicht anschließen. Dies sollte der Band erst zwei Jahre später gelingen. NEMESIS ist die Scheibe, die die Rückkehr der Band zu altem Glanz besiegelt hat und aus diesem Grund lohnt sich auch jetzt, ein Jahr nach Veröffentlichung, noch ein genauerer Blick auf das ungewohnt moderne und erfrischend harte Album.

Mit "Abandon" gelingt den Finnen ein furioser Einstieg. Moderne Keyboardklänge vermengen sich mit harte Gitarrensounds, die deutlich mehr in den Vordergrund gemischt wurden als auf den Vorgängerscheiben.
Der Einsteig war super, doch es wird noch besser. "Unbreakable" ist ein hochmelodischer Power-Song mit Hitgarantie. Dass die von den Vorgängeralben symphonischen Keyboard- und Orchesterklänge auf NEMESIS durch zeitgemäße Synthiesounds ersetzt werden, entpuppt sich spätestens hier als Vorteil, denn Stratovarius haben eindeutig eine positive Weiterentwicklung durchlebt.
"Stand my Ground" ist dann wieder ein ganzes Stück härter, aber nichtsdestotrotz sehr eingängig, bevor ein ungewohnt düsteres Keyboardintro Großes verheißt: "Halcyon Days" ist DAS Highlight des Albums und bietet die perfekte Mischung aus harten Gitarrensounds und sphärischen Keyboardpassagen.
"Fantasy" kann das hohe Niveau der bisherigen Songs nicht ganz halten und bietet guten Durchschnitt, doch die abwechslungsreiche Uptempo-Hymne "Out of the Fog" macht die kleiner Scharte wieder mehr als wett.
Auch "Castles in the Air" ist ein durch und durch gelungener Song, der sich eher an die Fans gemäßigter Midtempo-Klänge richtet.
Einer der schnellsten Titel des Albums ist das ansonsten eher unauffällige "Dragons", während das ungemein stimmungsvolle "One must fall" eher durch seine perfekten Melodiearrangements auffällt.
Mit "If the Story is over" ist Stratovarius mal wieder eine sehr emotionsbetonte, kitschfreie Ballade geglückt, bei der selbst hartgesottene Metaller ein Tränchen verdrücken müssen.
Mit dem Titelsong "Nemesis" findet das rundum gelungene Album schließlich sein bestmögliches Ende.

Fazit: Der Ausstieg Tolkkis wog lange Zeit schwer umso überraschender, dass Stratovarius auf NEMESIS absolut zur alten Form zurückgefunden haben. Und das, ohne Meisterwerke wie EPISODE oder VISIONS zu kopieren, was vermutlich ohnehin ein unmögliches Unterfangen gewesen wäre. Stattdessen ist es die musikalische Neuorientierung, die Stratovarius auf den Power Metal-Thron zurückgeführt hat. Weniger symphonische Orchesterklänge und überladener Pomp, dafür stärker in den Vordergrund gemischte Gitarrenklänge und moderne, fast schon futuristische Synthiesounds. Diese Mischung ist es, die NEMESIS so einzigartig macht. Davon mal ab ist Timo Kotipeltos Gesangsorgan noch immer so perfekt wie markant wie eh und je, während sich der neue Drummer Rolf Pilve wunderbar ins Bandgefüge eingefunden hat. Schwachpunkte muss man mit der Lupe suchen. So fallen zwei Songs angesichts des übrigen durchweg hochklassigem Niveau im Songwriting etwas ab, auch das unnötig sexualisierte Plattencover wäre sicher überdenkenswert gewesen. Doch davon ab ist NEMESIS das nach VISIONS beste Album der Band. Und wer hätte nach Totalausfällen wie STRATOVARIUS und guten, aber bei weiten nicht sehr guten Scheiben wie POLARIS schon noch mit einem solchen Meisterwerk gerechnet? Stratovarius sind also immer noch für eine Überraschung gut und so darf man schon gespannt auf die nächste Scheibe warten, die hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Anspieltipps:
 "Abandon", "Unbreakable", "Halcyon Days", "Out of the Fog", "Castles in the Air", "One must fall", "If the Story is over", "Nemesis".

Tipp:
 ABANDON ist für jeden Power Metal-Fan ein Pflichtkauf. Auch ein Jahr nach Veröffentlichung des Albums hat es nichts von seiner Magie verloren.

Titel-Liste:
 
  1. Abandon
  2. Unbreakbable
  3. Stand my Ground
  4. Halcyon Days
  5. Fantasy
  6. Out of the Fog
  7. Castles in the Air
  8. Dragons
  9. One must fall
  10. If the Story is over
  11. Nemesis

Laufzeit:
 57:42 Min.

Probehören und Kaufen:
Stratovarius: NEMESIS


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