Archiv
  
 Newsflash 
 Archiv Apr. 06 - Jun. 15
 
 Zugänge (Alben) 
 2015 | 2014 | ältere
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate, Sprüche, Cover 
 

Redaktion
  
 Suchen & Finden 
 Startseite | Übersicht
History | Suchen
 
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Reports | SongLAB
Alben nach Genres
 
 Tipp des Monats 
 2014 | 2013 | ältere
 
 Ausgrabung d. Woche 
  Aktuelle | Übersicht
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzerte | Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt...  
 

Kontakt
  
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
  
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
  
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Toto
 
Toto - XIV

Doppelschlag:
 Zwei Meinungen: M.A. (6/7) | W.W. (5,5/7)

Album:
 XIV, 2015, Frontiers

Stil:
 AOR


Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 M.A., 06.04.2015

Review:
 Jede neue Veröffentlichung aus dem Hause Toto sorgt für helle Aufregung bei der weltweiten AOR-Gemeinde. Aufgrund des Todes des langjährigen Bassisten Mike Porcaro am 15. März diesen Jahres, also einige Tage vor dem Release von XIV, weicht die Freude über das neue Werk jedoch einer gewissen Schwermut.

Dass die Gründungsmitglieder Steve Lukather/David Paich/Steve Porcaro gemeinsam mit Sänger Joseph Williams - der bereits Mitte der Achtziger für Toto tätig war - noch einmal ihre kreativen Kräfte gebündelt haben ist u.a. der Tatsache geschuldet, dass ihre Plattenfirma Frontiers auf Erfüllung des bestehenden Vertrages und somit auf Ablieferung eines letzten Albums bestand. Schnell kristallisierte sich die Zielsetzung des Toto-Vorstandes bezüglich der musikalischen Ausrichtung des neuen Werkes heraus, nämlich die Anknüpfung an klassische Alben wie IV, FAHRENHEIT oder THE SEVENTH ONE. Insoweit fügen sich opulent produzierte, mit bombastischen Chören, detailverliebten Arrangements und einschmeichelnden Melodien versehene AOR-Perlen wie "Holy War", "Burn", "Orphan", oder das großartige "Unknown Soldier (For Jeffrey) " (eine Hommage an den 1992 verstorbenen Meisterdrummer Jeff Porcaro) bestens in das Gesamtbild von XIV ein und erreichen annähernd die kompositorische Klasse von einst.

Druckvolle Rocknummern wie der Opener "Running out of Time" oder das verschachtelte "Great Expectations" hingegen knüpfen an die progressivere Toto-Phase an und hätten sich ebenfalls gut auf Alben wie FALLING IN BETWEEN (2006) oder MINDFIELDS (1999) gemacht.
Unverzichtbarer Bestandteil des typischen Toto-Sounds waren darüber hinaus seit jeher balladeske, sanfte, im Pop angesiedelte Songs. Insoweit werden Freunde der seichteren Klänge sich mit "The little Things", dem an "Georgy Porgy" erinnernden "Chinatown" und "All that Tears that Shine" anfreunden können. Zusammenfassend ist XIV eine abwechslungsreiche Platte geworden, die nahezu jede Toto-Phase – mal mehr, mal weniger gelungen – abdeckt.

Fazit: Es dauert eine Weile, bis man sich mit dem neuen - und voraussichtlich wohl auch letzten – Toto-Album arrangiert hat. Wer sich jedoch in Geduld übt und die Platte eine zeitlang auf sich wirken lässt, wird reich belohnt. Und zwar mit wundervollen Melodien, einer edlen Produktion und einer äußerst abwechslungsreichen Song-Melange, die nahezu sämtliche Karrierephasen dieser Ausnahmeformation abdeckt. Falls XIV tatsächlich das letzte Lebenszeichen von Toto sein sollte, hat die Band zum Abschluss ihrer eindrucksvollen Karriere noch einmal ein bemerkenswertes musikalisches Statement abgegeben!

Anspieltipps:
 "Unknown Soldier (For Jeffrey)", "Orphan", "Running out of Time".




Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 W.W., 28.05.2015

Review:
 Toto sind ja nun eine AOR-Institution vor dem Herrn. Statistiken sind ja oftmals nur Augenwischerei, aber bei den Musikern der Band, die die Überhits "Africa" und "Hold The Line" geschaffen hat, wird man dann doch demütig: Auf 5000 Alben (!!!) haben die Einzelmitglieder der Band über die Jahre gespielt. Die wurden eine halbe Milliarde mal (!!!!) verkauft. Dazu kamen 200 Grammy-Nominierungen, die dagegen jedoch fast schon wie Peanuts wirken. Nun gut, 38 Jahre nach den ersten Band-Zuckungen kommt nun mit „XIV“ Album Nummer, äh, 13 daher... – den Zählmix verstehe ich nicht, dazu bin ich auch nicht Die-Hard-Fan genug, um da jetzt Insiderwissen auspacken zu können. Vielleicht kann uns ja ein Toto-afficionado des Rätsels Lösung hierfür per Mail zukommen lassen... Das letzte Band-Lebenszeichen liegt nun auch schon neun Jahre zurück – „Falling In Between“ hieß das gute Stück. Und die Jungs um Gitarrist Steve Lukather und Keyboarder Steve Porcaro, die mit einer ganzen Wagenladung an Mitmusikern an den Start gegangen sind, wissen nach wie vor, wie man AOR-Ohrenschmeichler im Dutzend (fast, sind nur elf Songs an Bord) raushaut.

"Running out of Time" ist ein prima Opener, "Burn" keine Purple-Coverversion und "Holy War" weder depressiv noch von Megadeth inspiriert, sondern eine gute-Laune-Keule mit genau jenen Backing-Vocals, die AOR, zumindest dann, wenn er gut gemacht ist, zum Ohrwurmgaranten machen – großartiges Lukather-Solo inklusive! Sänger Joseph Williams, seit 2010 wieder bei Toto als Lead-Sänger dabei, nachdem er bereits in den 80ern zwei Alben (Fahrenheit und The Seventh One) eingesungen hatte, macht einen souveränen Job – bleibt zu wünschen, dass er die Tournee-Strapazen besser verpacken kann, als das noch in den 80ern der Fall war.
"21st Century Blues" ist tatsächlich ein wenig bluesig, aber doch immer noch radiofreundlich genug, was auch an den Keyboards von Porcaro und David Paich liegt. „Orphan“ kann es dann auch einen Zacken härter, die Gitarren können durchaus sägen, wenn sie denn wollen, der Schlagzeug-Beat ist ein schicker Shuffle, den man so auch nicht alle Tage hört.
"Unknown Soldier (For Jeffrey)" ist dann, keine Überraschung, eine Ballade. Aber eine, die ohne Schmalz auskommt, dafür einen düsteren Grundton mitschwingen lässt. Passend zum Thema halt.
"The Little Things" ist ebenfalls eine Ballade, klassischer diesmal, mit Streicherklängen und sehr reduzierter Stimmung, also zurückhaltend, ihr versteht?
"Chinatown" ist dann wieder kräftiger unterwegs, immer im Toto-Gesamtsound-Kontext, natürlich.
"All the Tears that Shine" gefällt mit langsamer und zurückhaltender Instrumentierung und schönen Melodien, auch der düstere Unterton von „Fortune“ kann eine Menge.
Den Abschluss unter ein durchweg gutklassiges Album setzt dann das enorm abwechslungsreiche und mit knapp sieben Minuten längste Stück "Great Expectations", bei dem auch Lukather einmal mehr vom Leder solieren darf.

Fazit: AOR-Ohrenfutter der hochwertigen Art ist man von Toto ja gewöhnt – XIV macht da zu keiner Sekunde der knappen Stunde eine Ausnahme. Kaufempfehlung!

Anspieltipps:
 "The little Things", "Holy War", "Running out of Time".

Tipp:
 Wer Toto, Journey, Boston etc. grundsätzlich gerne goutiert, kann auch bei XIV nix falsch machen.

Titel-Liste:
 
  1. Running out of Time
  2. Burn
  3. Holy War
  4. 21st Century Blues
  5. Orphan
  6. Unknown Soldier (for Jeffrey)
  7. The Little Things
  8. Chinatown
  9. All that Tears that Shine
  10. Fortune
  11. Great Expectations

Laufzeit:
 56:05 Min.

Band-Infos:
 
  • www.totoofficial.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Toto: XIV


    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    JC Crash - ELECTRIFIED
    Toxic Evolution - UNDER TOXIC CONTROL
    Sideburn - EVIL OR DIVINE
    Dead Memory - CINDERELLA
    E-Force - DEMONIKHOL
    Die Wahrheit über Heavy Metal
    Shinedown - THREAT TO SURVIVAL
    Deep Purple - FROM THE SETTING SUN IN WACKEN
     
     

    Enjoy it!
       





    © 2002-2016 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update: 30.05.2015