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Review: Vamps (JPN)
 
Vamps (JPN) - SEX BLOOD ROCKíNíROLL

Album:
 SEX BLOOD ROCKíNíROLL, 2013, Universal

Stil:
 Punk Rock

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 W.W., 25.04.2014

Review:
 Die Vamps (JPN) kommen, wie der geklammerte Namenszusatz unschwer verrät, aus Japan. Bei der Band, die bereits seit 2008 aktiv ist, handelt es sich um das Duo HYDE und K.A.Z. In den vergangenen Jahren hat man bereits zwei LPs, sieben Singles und fünf (!) Live-DVDs veröffentlicht. Fleißig, fleißig! Mit SEX BLOOD ROCKíNíROLL liegt nun der dritte Longplayer vor und bringt 13 überwiegend flotte Punk-Rock-Songs, die allerdings mit den Vokabeln roh, rotzig oder gar dreckig so überhaupt nichts zu tun haben, sondern sehr glattpoliert, beinahe steril aus den Boxen kommen. Das mag der Duo-Besetzung geschuldet sein, allerdings sind gerade die Gitarren derart Clawfinger-artig gemischt, und das Schlagzeug klingt schwer nach Drumcomputer (wenn ich falsch liege: sorry!), so dass man da doch eine gewisse Absicht unterstellen darf. Dazu kommt Gesang, der sich sehr stark an Bands wie My Chemical Romance oder Billy Talent orientiert Ė also weniger punkrotzig als vielmehr emotional daherkommt, einiges Geschrei inklusive. Hier darf man also getrost die "beste Band der Welt aus Berlin" zitierend fragen: Ist das noch Punkrock? Angepunkter Rock trifft es vielleicht eher. Anders als etwa bei den aus Tarantinos Kill Bill bekannten Mädelband 1, 2, 3, 4s erkennt man auch zu keiner Sekunde die Herkunft der Vamps (JPN). Das ist ein wenig schade, denn der doch recht kauzige Charme der Japaner, also: aus unseren westeuropäischen Augen betrachtet, ist doch eigentlich immer gut.

Nun gut, was hat SEX BLOOD ROCKíNíROLL nun zu bieten? SEX eher nicht, BLOOD auch nicht, ROCKíNíROLL dagegen schon. Und schön eingängigen noch dazu, größtenteils flott gespielt ("Devil Side", "The Past", "Love Addict", "Angel Trip"), aber auch immer wieder im Midtempo ("Redrum", "Revolution II"). Die Refrains sind zum Mitsingen sehr gut geeignet, und auch das eingangs erwähnte Glattpolierte stört nach einer Weile gar nicht mehr so sehr. Dazu kommt, dass die Songs, fast alle zwischen 4 und 5 Minuten lang, nie langweilen. Das ist bei der eher simplen Herangehensweise dann doch eine Überraschung, eine positive. Herausragend ist dann die zarte Ballade "Sweet Dreams" im 6/8el-Takt und mit Falsett-Gesang Ė stark! Auch "My First Last" kommt langsam und sparsam instrumentiert daher Ė und verströmt tonnenweise den Flair von britischen Gothic-Rock-Bands wie The Mission. Bei "Vampire Depression" (ja, ich wünsche Graf Dracula und allen Vampiren endlose Depressionen. Als Revanche für diesen ganzen depperten Twillight-und-Co-Schmonzes!) kommen dann die elektronischen Spielereien sehr deutlich zum Tragen, der düstere Track überzeugt zudem mit einem schweren Riff und trotzdem positiver Melodieführung.

Fazit: Es braucht eine Weile, ehe man sich in den dritten Longplayer der japanischen Vamps eingehört hat. Aber dann entfaltet das Album eine nicht unerhebliche und nachhaltige Wirkung. Daumen hoch ins alte Kaiserreich!

Anspieltipps:
 "The Past", "Sweet Dreams" und "Vampire Depression".

Tipp:
 Freunde der Misfits (textlich!) können ebenso mal ein Ohr riskieren wie Hörer, die auf angepunkten Rock mit emotionalem Gesang können. Ein leichtes Faible für Elektronik sollte man zudem auch mitbringen.

Titel-Liste:
 
  1. Devil Side
  2. Redrum
  3. Revolution II
  4. The Past
  5. Love Addict
  6. Angel Trip
  7. Memories
  8. Sweet Dreams
  9. Life on Mars?
  10. Vampire Depression
  11. My First Last
  12. Hunting II
  13. Sex Blood RockíníRoll

Laufzeit:
 56:09 Min.

Band-Infos:
 
  • www.universal-music.co.jp/vamps-english 

  • Probehören und Kaufen:
    Vamps (JPN): SEX BLOOD ROCK'N'ROLL (Deluxe Edition)


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