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Review: Hans Van Even
 
Hans Van Even - STARDUST REQUIEM

Album:
 STARDUST REQUIEM, 2014, Music Maestro

Stil:
 Instrumental Guitar, Guitar Hero

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 U.B., 23.07.2014

Review:
 In diesen Tagen wird in Brüssel erbittert um die Posten im EU Parlament geschachert und die Interessen der Wähler werden dabei oft mit Füßen getreten. Dabei könnte die EU doch so schön sein wie in diesem Fall. Da ist ein Musiker aus Belgien mit holländischem Namen der in Frankreich lebt und allen in Europa sein erstes Soloalbum präsentiert. Hans Van Even heißt der Multi Instrumentalist der neben allen Arten von Gitarren noch Bass, Drums, Keyboard und Piano spielt und klassische Musik studiert hat. Nach Jahren emsiger Vorarbeit erblickte STARDUST REQUIEM in diesem Frühjahr das Licht der Welt.

Das Intro "Angeli Ex Galaxia" ist eine kurze, von der Klassik geprägte Einleitung die gegen Ende schroff wird und nahtlos in den Titelsong "Stardust Requiem" übergeht. Harte, deftig stampfende Riffs bilden den soliden Hintergrund für die tollen E- Gitarren. Tony MacAlpine steuerte hier mehrere Soli bei. Das Stück glänzt mit einer tollen Melodie die kraftvoll und eingängig zugleich ist, gespickt mit Shred Metal Gitarren Licks mit dezenter Keyboard Untermalung.
Ähnlich strukturiert ist auch "Tribute". Hier übernahm Brett Garsed einige Soli am Sechssaiter. Der Song ist rockig mit deutlichem Schwerpunkt auf den mitreißenden Gitarrenläufen.
Bei "N-Land" handelt es sich um ein ruhiges, atmosphärisch großartiges Stück. Im Hintergrund nur sparsam instrumentiert liegt der Fokus klar auf Van Evens gefühlvollem Gitarrenspiel. Die Washburn klingt in den Händen des Belgiers glasklar und in jedem Akkord steckt dermaßen viel Emotion, super.
"Mystic Tale" gibt sich aggressiver in der Einleitung. Dann beherrscht Van Evens unverwechselbarer Gitarrenklang die Szene. Neben dem heftigen Bass sind es die sehr dynamisch ausbrechenden Passagen die hier Akzente setzen.
"Flight of the Belgian Bumblee Bee" steigert sich nach orchestraler Einleitung in einen Temporausch. An dem Rimsky- Korsakov Tempo Bolzen haben sich ja schon einige Gitarristen versucht aber so souverän wie hier hat man es wohl kaum jemals gehört.
Auf dem kurzen "The Space is crying" hat der Meister neben der Gitarre noch Bass und Drums übernommen und shreddert sich nach Speed Kills Manier ala Michael Angelo Batio durch die Nummer.
"The fifth Gate" stellt sich als kurzweilig, mal rockig mal leicht jazzig heraus. Mehrfach wechseln die Tempi.
Der Song "Walking in the Air" wurde ursprünglich von Howard Blake geschrieben und war die Titelmelodie für den Animationsfilm The Snowman. Die Melodie ist so gut, dass sich schon viele Leute einer Variation angenommen haben. So gibt es zum Beispiel eine von Nightwish. Was Van Even hier abliefert ist überragend. Er entlockt seiner Gitarre Töne die einem Gary Moore zu Zeiten von "Empty Rooms" und "Parisienne Walkways" zur Ehre gereicht hätten. Wie die Gitarre schluchzt geht einfach unter die Haut. Wer hier keine Gänsehaut bekommt muss ein Herz aus Stein haben.
Passend zum Titel "Tribal" startet man mit afrikanischen Klängen mit Bongos doch dann zeigt Van Even seine rockige Seite. So wechseln schneidend scharfe Riffs mit wieselflinken Griffbrettläufen.
Nach orientalisch anmutender Einleitung tapped der gute Hans auf "Tapping into Eternity", dass Eddie Van Halen seine wahre Freude hätte.
"Red Sun" und "Glassy Sky" sind luftig leichte Jazz Stücke auf denen sich Gitarren und Piano die Leads teilen. "Hans'Blues" sagt es bereits. Nicht nur Gary Moore auch Van Even still got the Blues. Eine ganze Schar von Gastmusikern greift hier in die Saiten. Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass Hans auch hier eine ausgesprochen gute Figur macht. Welchen Stil beherrscht der eigentlich nicht?
"From the Stars" ist seiner Frau Sandrine gewidmet. Ruhig, eine Spur melancholisch nachdenklich stimmend ist das Lied ausdrucksstark ohne Ende.
Nach seiner Frau ist "Song for Ewena" für die gleichnamige kleine Tochter, die man stellenweise im Hintergrund vor Freude jauchzten hört. Hier wird hauptsächlich nur die Akustikgitarre eingesetzt und trotz, oder vielleicht auch gerade wegen der Einfachheit, ist die Nummer bestechend. Der Mann versteht es mit seiner Musik Gefühle dem Hörer zu vermitteln. Abschließend folgt die Farwell Triologie. Nach dem ersten orchestralen Teil klingt die Gitarre nach Spinett mit eher trauriger Melodie. Das Ende bildet ein ungewöhnliches Sound Arrangement bei dem Gitarrensaiten nur vom Wind zum Klingen gebracht werden.

Fazit: So gut der poetische Titel STARDUST REQUIEM auch zur Musik passt, handelt es sich bei dem Album ganz sicher nicht um einen Abgesang. Vielmehr ist hier ein heller Stern am Musikhimmel aufgegangen. Hans Van Even legt mit seinem Debüt direkt ein absolutes Hammeralbum vor. Tolle Songs gespielt und arrangiert von einem überragenden Gitarristen der unfassbar viele Musikstile perfekt beherrscht, dass erlebt man auch nicht alle Tage. Von Shred Metal, Rock, Blues, Jazz, World, Fusion, Orchestral bis zur Akustikballade ist alles vertreten. Die hier präsentierte Stilvielfalt kenne ich sonst nur von Andy Timmons auf THAT WAS THEN AND THIS IS NOW. Was Van Even über die meisten anderen Gitarristen stellt ist neben seiner tollen Technik ein immenses Gespür für den einzelnen Song. Man höre sich nur “Walking in the Air” und “Song for Ewena” an, was da an Feingefühl drin steckt nötigt mir höchsten Respekt ab. Holländischer Name und Gitarrist, klar da fällt einem sofort EVA ein, Eddie Van Halen. Wechselt man den ersten mit dem dritten Buchstaben des Namenskürzels erhält man HVE, Hans Van Even. Und das kommt nicht von ungefähr. Beide sind Spezialisten was das Eight Finger Tapping angeht. Ich kann da nur die YouTube Videos von Van Even empfehlen. Van Even zelebriert manche Stücke regelrecht. Doch nicht nur Klasse sondern auch Masse wartet hier auf den Hörer. Satte 77 Minuten Spielzeit sind ein weiterer Bonuspunkt. Was für eine Reise durch die Vielfalt der Musikgalaxie. Well done Hans, awesome would be an understatement. This album is close to perfection!

Anspieltipps:
 Man sollte das gesamte Album auf sich wirken lassen. Die absoluten Highlights sind: "Stardust Requiem", "Tribute", "N-Land", "Walking in the Air", "From the Stars".

Tipp:
 Jeder der auf Gitarrensound egal welcher Stilrichtung steht sollte, nein muss, dieses Album haben.

Titel-Liste:
 
  1. Angeli Ex Galaxia
  2. Stardust Requiem
  3. Tribute
  4. N-Land
  5. Mystic Tale
  6. Flight of the Belgian Bumble Bee
  7. The Space is crying
  8. The fifth Gate
  9. Walking in the Air
  10. Tribal
  11. Tapping into Eternity
  12. Red Sun
  13. Glasssy Sky
  14. Hans`Blues
  15. From the Stars
  16. Song for Ewena
  17. Farewell Overture
  18. Farewell Theme
  19. Farewell Final

Laufzeit:
 77:02 Min.

Band-Infos:
 
  • www.hansvaneven.net 

  • Probehören und Kaufen:
    Hans Van Even: STARDUST REQUIEM


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