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Review: Virgin Steele
 
Virgin Steele - NOCTURNES OF HELLFIRE & DAMNATION

Album:
 NOCTURNES OF HELLFIRE & DAMNATION, 2015, Steamhammer

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 M.SG., 14.06.2015

Review:
 Nahezu 35 Jahre und bisher 13 Studioalben haben die amerikanischen Metal-Saurier schon auf dem Buckel, so haben sie sich mit ihrem ureigenen melodisch-epischen Power Metal eine eigene Nische schaffen können. Am 19.06.2015 erscheint nun das vierzehnte Werk der Metaller, NOCTURNES OF HELLFIRE & DAMNATION wird in drei verschiedenen Editionen erhältlich sein (CD, 2CD inklusive Cover Songs, 2LP in blauem Vinyl+CD), jeweils mit einem eigenen Cover ausgestattet. Laut Mastermind und Multitalent David DeFeis dreht sich die Scheibe inhaltlich um all die verschiedenen Arten, auf die die Menschen sich selbst verfangen oder zerstören können. Die musikalische Konzeption passt sehr gut zu dieser Thematik: hart, hochenergetisch und oft düster.

Der treibende Opener "Luzifers Hammer" erinnert an die alten Zeiten, mit Starkstromenergie, gutem Riffing und DeFeis vier Oktaven.
"Queen of the Dead" setzt auf starke Gitarrenarbeit und einen Schlachtruf-Chorus.
"Black Sun - Black Mass" knüpft an die Dynamik der Highlight-Alben an, auch hier funktioniert die DeFeis-Sirene perfekt, der langsame Mittelteil steht exemplarisch für das ausgeklügelte und abwechslungsreiche Songwriting, das mit der piano-lastigen Einleitung von "Persephone" nahtlos fortgesetzt wird, das Stück steigert sich zu vertrackter Komplexität, hier zeigt DeFeis einige seiner besten Gesangslinien.
Auch die Gitarrenarbeit von Edward Pursino und Josh Block überzeugt auf ganzer Linie neben brillanten Soli machen vor allem die knüppelharten Hammer-Riffs mächtig Laune, "The Plague and the Fire" ist ein gutes Beispiel dafür und "We Disappear" starte sogar mit einem unglaublich packenden Black Sabbath-Groove.
Die nahezu romantische Ballade "Delirium" bildet wieder die perfekte Spielwiese für De Feis' Sangeskünste zwischen Geflüster und klagendem Schrei und der Piano-Einsatz gibt dem Stück ein wunderbares Harmoniegerüst.
Zum Abschluss wird's mit der Power-Ballade "Fallen Angels" düster, melancholisch mit Piano, Streicherarrangement und einem formidablen Gitarrensolo wird nochmals die ganze musikalische Bandbreite aufgefahren, ein schöner Ausklang für das starke Album.

Fazit: Fünf Jahre hat es gedauert bis das aktuelle Werk fertig wurde, doch das Warten hat sich gelohnt, die Amerikaner zeigen sich auch auf der aktuellen Scheibe in Hochform, vor allem der Frontmann ist „wieder zurück“, hatte man doch mit dem Vorgänger-Album THE BLACK LIGHT BACCHANALIA das Gefühl De Feis habe seine Stimme verloren, so zurückhaltend leise und fauchend war seine Darbietung dort, doch nun gibt er wieder alles über die gewohnten vier Oktaven, eingefleischte Fans dürften mit NOCTURNES OF HELLFIRE & DAMNATION wieder in versöhnliche Stimmung kommen. De Feis hat die Songs wie gewohnt auf dem Piano komponiert um dann die festgehaltenen Ideen mittels Gitarre, Bass und Schlagzeug zu Metal-Songs aufzubereiten, das merkt man dem überaus ausgefeilten Songwriting an, fast in jedem Stück stecken Überraschungen und eine fesselnde Spannung. Virgin Steele ist ein glänzendes Album gelungen, abwechslungsreich authentisch und dem eigenen Stil treu. Auch die technische Seite des neuen Werks darf gelobt werden, der Sound kommt sehr kraftvoll und dynamisch aus den Boxen, das macht gerade bei den komplexen Songstrukturen mit reicher Instrumentierung und der mehrere Oktaven umspannenden Stimme mächtig Spaß.

Anspieltipps:
 "Lucifer's Hammer", "Queen Of The Dead", "Black Sun - Black Mass", "Persephone", "Fallen Angels".

Tipp:
 NOCTURNES OF HELLFIRE & DAMNATION bietet US-Power-Metal erster Güte, die spannende und komplexe Musik bietet alles was sich der Genre-Fan wünscht, nicht nur für Virgin Steele Fans eine Empfehlung (aber für die auf jeden Fall ein Muss!)

Titel-Liste:
 
  1. Lucifer's Hammer
  2. Queen of the Dead
  3. To Darkness Eternal
  4. Black Sun - Black Mass
  5. Persephone
  6. Devilhead
  7. Demolition Queen
  8. The Plague and the Fire
  9. We Disappear
  10. A damned Apparition
  11. Glamour
  12. Delirium
  13. Hymns to Damnation
  14. Fallen Angels

Laufzeit:
 79:34 Min.

Probehören und Kaufen:
Virgin Steele: NOCTURNES OF HELLFIRE & DAMNATION


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