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Review: Voodoo Circle
 
Voodoo Circle - MORE THAN ONE WAY HOME

Album:
 MORE THAN ONE WAY HOME, 2013, AFM

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 21.02.2013

Review:
 Ich kann es nicht mehr hören. Sobald sich ein paar bekannte Musik zusammen setzen und freundschaftlich jammen, kocht die Gerüchteküche. Eine neue Super-Group werde in kürze geboren. Super-Group? Was heißt das eigentlich? Sind die sonstigen Bands nur mit musikalische Pfeifen besetzt? Nein.
Klar ist man geneigt, besondere musikalische Leistungen zu erwarten, wenn sich Talente und alte Hasen zusammen finden, um ihre musikalischen Ideen zu verwirklichen, die sie in ihren "normalen" Bands vielleicht nicht ausleben können. Voodoo Circle ist sicherlich so ein Fall. Sänger David Readman (Pink Cream 69), Gittarist Alex Beyrodt (Silent Force, Sinner, Primal Fear), Bassist/Sänger Mat Sinner (Primal Fear, Sinner), Keyboarder Jimmy Kresic und Drummer Markus Kullmann ließt sich für ein Line-Up gar nicht schlecht.
Stilistisch gesehen bewegen sie sich einerseits auf klassischen Pfaden, verstehen es jedoch die mitreißenden Themen von damals in die neuzeit zu transportieren. "Dass man sich mit dieser Ausrichtung im Spannungsfeld von Rocklegenden wie Rainbow, Whitesnake und Deep Purple befindet, war dabei beabsichtigt." Selten traf ein Promo-Anschreiben so haargenau zu, wie im Fall des Neulings MORE THAN ONE WAY HOME.

Schon der Opener geht in die Vollen. Hohes Tempo, knackige Riffs und mitreißender Gesang sorgen bei "Graveyard City" für rockige Hard Rock-Akzente.
Oder lieber doch Blues-lastig? Schleppend? Groovend? Dann sorgt "Tears in the Rain" für Abhilfe. Der eingängige Refrain ist lediglich das Sahnehäubchen.
David Coverdale mit seinen Whitesnake gefällig? "Heart of Babylon" könnte ebenso von ihm stammen. Tut es aber nicht. David Readman beweist, was in ihm steckt.
Noch eine Spur mehr Retro gefällig? Na dann fühlt man sich bei "Cry for Love" mit seinem Hammond-Organ-Sound sofort wohl. Die Melodie ist ultraeingängig und setzt voll auf Radiotauglichkeit.
Zum ersten Mal richtig gefühlvoll wird es mit "Alissa". Hier regieren die leiseren Töne und sorgen mit Halb-Akustischer Instrumentierung für Klangfülle und Gänsehaut.
Whitesnake ist morgen! Wir sind beim Vorgänger Deep Purple zu Hause und lassen die guten alten Zeiten eines Jon Lord aufleben, dem "The Ghost in your Heart" sicherlich gefallen hätte.
Danach wird das Tempo wieder angezogen. Mit gesundem Tempo pflügt "Bane of my Existence" seine Riffs in die Ohrgänge des geneigten Zuhörers.
Nach dem kurzen Zwischenspurt hängen wir wieder in der Hochzeit von Whitesnake fest. Der Titelsong "More than one Way home" zelebriert die Ära, als sich jede Ballade von David Coverdale vergolden ließ.
Und weiter geht's. Knackiges Tempo, knackige Riffs. Fehlen bei "The Killer in you" nur noch die knackigen Bräute. Pling! Ein Fünfer in die Phrasen-Kasse.
"The Saint and the Sinner" und "Victim of Love" bringen nicht viel neues, reihen sich jedoch nahtlos ein ins bisher Gehörte.
Mit "Open your Eyes" gibt es zum Abschluss einen flotten Live-Kracher, der das Album würdig ausklingen lässt und den Finger magisch in Richtung "play" (me again) zieht.

Fazit: Eigentlich ist seit dem letzten Album alles beim alten geblieben - und das ist gut so. Voodoo Circle haben erneut ein erstklassiges Album abgeliefert, welches Erfolgsthemen der 70er und 80er in die Neuzeit überführt und handwerklich brillant in Szene setzt. Keine Ausfälle, keine Durchhänger, Spannung von der ersten bis zur letzten Strophe. Genau so soll es sein. Einerseits vertraut und andererseits überraschend und erfrischend. Da kann ich mir nur wünschen: Weiter so!

Tipp:
 Die gute alten 70er Jahre finden hier ihre Auferstehung und wer sich mit dem letzten Voodoo Circle-Album angefreundet hat, wird auch dieses lieben. Freunde von Rainbow, Whitesnake und auch Deep Purple erleben ein Deja Vu.

Titel-Liste:
 
  1. Graveyard City
  2. Tears in the Rain
  3. Heart of Babylon
  4. Cry for Love
  5. Alissa
  6. The Ghost in your Heart
  7. Bane of my Existence
  8. More than one Way home
  9. The Killer in you
  10. The Saint and the Sinner
  11. Victim of Love
  12. Open your Eyes

Laufzeit:
 54:23 Min.

Band-Infos:
 
  • www.voodoocircle.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Voodoo Circle: MORE THAN ONE WAY HOME (Ltd.Digipak)


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