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Review: Voodoo Highway
 
Voodoo Highway - SHOWDOWN

Album:
 SHOWDOWN, 2013, Dust On The Tracks

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 W.W., 16.06.2013

Review:
 Mein lieber Herr Gesangsverein!
Das ist das vorweggenommene Fazit über SHOWDOWN, das zweite Album von Ferrara's Finest Voodoo Highway. Die Band um den quirligen Bassisten Filippo Cavallini und Sänger Federico Di Marco hatte wahrlich nicht zu viel versprochen, als sie im Internet und auch in persönlichen Unterhaltungen immer wieder betont hat, dass der zweite Streich ein Quantensprung zum weiß Gott nicht schlechten Debüt Broken Uncle’s Inn werden würde. Und jetzt liegt es endlich vor, knackig produziert von Dualized und Eddy Cavazza, mit wirklich schickem Storm Thorgenson-Cover (RIP, wohl eine der letzten Arbeiten des Cover-Meisters) und mit zehn neuen Songs, die grandioser Hardrock im Stile der frühen Deep Purple sind.

Es ist der erste Song, stilvoll "This is Rock'n'Roll, Wankers!" betitelt, der das Lebensgefühl der Italiener am besten auf den Punkt bringt: Denn nichts anderes als großartiger Rock ist SHOWDOWN. Wieder wummert der Bass, wieder treibt das Schlagzeug von Vincenzo Zairo an wie einstmals Ian Paice, die Keyboards von Alessandro Duò duellieren sich mit der krachigen und hochmelodischen Gitarre von Matteo Bizzarri und den wohl größten Fortschritt hat Sänger Federico gemacht, der auf Broken Uncle’s Inn noch ein wenig dünn klang, jetzt aber neben problemlos neben den Großen im Business mithalten kann.
"Fly to the Rising Sun" und "Midnight Hour" (nein, hat nix mit Billy Idol zu tun) heißen die nächsten Granaten, die zielsicher ins Hardrock-Herz krachen, ehe der zweite Höhepunkt (nach dem Opener) kommt: "Could you Love me" ist ein so großartiger Song, dass es eine Frechheit wäre, wenn das kein Hit wird. Einschmeichelnder Klavier-Beginn, dann ein dreckiges Riff, ehe der Bass die Strophen dominiert und das Ganze in einen Refrain mündet, den man nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Da scheinen mal die 80er-Wurzeln mit AOR-Einflüssen der Jungs aus Norditalien durch. Der Song könnte von Boston oder Journey in ihren besten Tagen stammen. Hammer und absoluter Anspieltipp!
Weiter geht es mit einer wirklich guten (Power-)Ballade: "Wastin' Miles", zu dem es übrigens auf der Band-Seite ein prima Video gibt – genau wie zu "This is Rock’n’Roll, Wankers!" auch. Das sind keine billigen Dämlack-YouTube-Lyric-Videos, sondern richtig gut gemachte Kurzfilme. Wie Musikvideos eben eigentlich sein sollten. Aber ich schweife ab. "Heaven with no Stars" vom Debüt-Album war das Balladen-Gesellenstück, "Wastin' Miles" hat die Meisterprüfung spielerisch bestanden! Die "Church of Clay" bietet dann wieder Schweinerock deluxe, supereingängigen Refrain inklusive. Und wieder bin ich fürbass erstaunt über die Gesangsleistung – entweder hat Federico sich einfach nur der Arsch abgeübt oder er wurde im Studio so lange getriezt, bis er das Optimum aus sich herausgeholt hat. Ich nehme an, eine Mischung aus beidem ist der Fall!
"Mountain High" kommt dann mit schwer stampfendem Riffing daher und ist insgesamt etwas schleppender und düsterer als das bisher gehörte Material. Aber kein Deut schwächer. "Cold white Love" ist textlich bestimmt eine Verbeugung vor Ian Gillan – denn wer in einem Hard Rock-Song "Dancer" auf "Romancer" reimt, der hat beim britischen Lebemann mit Humor geklaut, keine Frage. Musikalisch ist es ein weiterer Nagel im Sarg des Mainstream-Pop. Und ich frage mich: woher nehmen diese blutjungen Buben diese genialen Refrains? Und das göttliche Keyboardsolo ab 3:10 lässt Jon Lord im Himmel bestimmt vor dem Lord niederknien und anerkennend nicken. DAS, werte Gemeinde, hat verdammt noch mal Stil und Eier zugleich! "A Spark from the Sacred Fire" geht als Good-Time-Rocker für zwischendurch durch und bringt ein tolles Gitarrensolo von Matteo daher. Der Titel des letzten regulären Songs "Prince of Moonlight" klingt nach Rosamunde Pilcher, rockt die Gute aber mit Energie und coolem Riff in die walisische oder irische Unterwelt.
Die beiden Bonus-Tracks sind bereits vom Debüt-Album bekannt: Sowohl "Till it Bleeds" als auch "Broken Uncles Inn" (das hier falsch geschrieben im Booklet steht, ähem...) wissen auch in ihrem neuen Soundgewand zu gefallen, sind es doch einfach nur gute Songs.

Fazit: Mir fehlen ein wenig die Worte – was natürlich bei dem ausführlichen Review Kappes ist... Aber was Fakt ist: SHOWDOWN ist ein unglaublich starkes Zweitwerk einer Band, von der wir, und da lege ich meine Hand ins Feuer, noch jede Menge hören werden! Jetzt wird es Zeit für eine Tour in Deutschland, Filippo!

Anspieltipps:
 "This is Rock'n'Roll, Wankers!", "Cold white Love" und "Could you Love me". Dann weiß man Bescheid!

Tipp:
 Hard Rocker dieser Welt, begebt euch gefälligst auf Pilgertour auf dem Voodoo Highway!

Titel-Liste:
 
  1. This is Rock'n'Roll, Wankers!
  2. Fly to the Rising Sun
  3. Midnight Hour
  4. Could you Love me
  5. Wastin' Miles
  6. Church of Clay
  7. Mountain high
  8. Cold white Love
  9. A Spark from the Sacred Fire
  10. Prince of Moonlight
    - - - Bonus Tracks - - -
  11. Till it Bleeds
  12. Broken Uncles Inn

Laufzeit:
 44:53 Min.

Band-Infos:
 
  • www.voodoohighway.net 

  • Probehören und Kaufen:
    Voodoo Highway: SHOWDOWN


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