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Review: Wallenberg’s Whiskey Hell
 
Wallenberg’s Whiskey Hell - BOOZE'N'BOOGIE

Album:
 BOOZE'N'BOOGIE, 2013, Keiler

Stil:
 Blues Hard Rock

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 W.W., 07.08.2013

Review:
 Hoppala, was ist denn das für ein Album, dass da die Waterkant entlang schippert und eine Abzweigung über Rhein, Main und Donau bis zu mir nach Oberbayern nimmt? Wallenberg's Whiskey Hell und ihr Debütalbum BOOZE’N’BOOGIE sind das, ein Trio aus Hamburg um zwei Ex-Zed Yago-Mitglieder (Carsten Meyer am Bass und Schlagwerker Bubi Blacksmith) und Bandkopf, Sänger und Gitarrist Olly Wallenberg. Der Kerl hat lange Jahre bei Doc Eisenhauer und den Hamburger Jungz gespielt und will jetzt richtig derbe dem Blues Rock huldigen. Und, das muss man ganz neidlos anerkennen, das schafft er auf BOOZE’N’BOOGIE mit einer Konsequenz, die beinahe an Gary Moore heranreicht. Auch wenn man dem Meister natürlich nicht einmal das überstehende Saitenende abknipsen könnte... Aber wer kann das schon? Eben. Die zehn Songs auf BOOZE’N’BOOGIE machen Spaß, gleich die drei geilen Rocker "Natural born bad Boy", "Respect, Truth & Family" und "Whiskey Hell" sind eine echte Blues Rock-Kante, ehe dann "Dickle me up" schwer boogielastig daherkommt und die "Cocaine Cowboy's" und "Darkest our Blues" dann schwermütig as hell sind.
"Braking Bad" ist ein schwerer Stampfer, der ebenso wie "Back to the Swamp’s" direkt aus den Sümpfen von Hamburg-Barmbek, äh, Louisiana zu kommen scheint. Erstaunlich schon, wie authentisch Wallenberg den Blues Rock spielt! Nur bei der Produktion merkt man, dass hier auch gewisse Hard Rock- und Metal-Wurzeln vorhanden sind, denn die klingt ab und an eher nach Stadion als nach Baumwollfeld. Was jetzt keinesfalls negativ zu verstehen ist. Und auch die Refrains sind ab und zu eher im klassischen Hard Rock der 80er verwurzelt. Aber wie gesagt, das ist alles keineswegs abwertend gemeint, eher im Gegenteil. Solche Melodien und Arrangements findet man heutzutage viel zu selten.
"She’s ready" ist dann wieder klassischer Blues-Hard Rock, der Song beginnt mit einem genialen Harp-Intro und ist ansonsten einfach nur ein Bier-Garant. Will sagen: dazu schmeckt das Bier garantiert bestens.
"Planet of Snakes" geht da eigentlich nahtlos weiter, womit die reguläre Spielzeit schon beendet wäre. Aber auf BOOZE'N'BOOGIE gibt es noch drei Coverversionen, die alle im typischen Band-Sound aufgenommen sind.
Zunächst wäre das der Klassiker "Black Betty" bei dem man eigentlich am besten alles so lässt, wie es ist und nichts großartig verändert. So geschehen im Falle Wallenberg. Passt also.
Dann wäre da die Paul Stanley-Nummer "Wouldn't you like to know me" – sehr schön gemacht, mit ein bisschen mehr Arsch in der Hose als das Starchild... Über die Hookline-Kompetenzen des ollen Paule müssen wir an dieser Stelle wohl nicht ernsthaft reden, oder?
Zum Abschluss eines rundum gelungenen Albums kommt der "Highway Song", im Original von den Southern Rockern Blackfoot. Ein würdiger Abschluss!

Fazit: Ein rundum gelungenes Album, das jetzt nur einen Schönheitsfehler hat, den ich einfach benennen muss. Denn so eine Menge an Rechtschreibfehlern alleine bei Songtiteln ist mir glaube ich noch nie untergekommen. Das ändert nix an der Musik, deswegen fließt es auch nicht in die Bewertung mit ein, keine Frage. Aber – liebe Musiker!! Lasst doch im Zweifel bitte von 'nem Ami oder Engländer gegenlesen! Das ist einfach recht peinlich! So. Genug gemotzt und nochmal den "Highway Song" aufgelegt...

Anspieltipps:
 "Natural born bad Boy", "Whiskey Hell", "Dickle me up", "Darkest our Blues", "Back to the Swamp's" und "She’s ready" – das alleine schon wegen des grandiosen Harp-Intros. Von den Covers vor allem "Wouldn’t you like to know me".

Tipp:
 Bands wie Pride & Glory, Blackfoot, Lynyrd Skynyrd oder letztlich auch Gary Moore in seiner Blues-Phase haben hier sicher Pate gestanden, wer da also aufmerksam wird, der sollte dem Wallenberg und seiner Combo mal ein Ohr leihen. Es macht jede Menge Spaß, kann ich nur aus dem Selbstversuch bestätigen.

Titel-Liste:
 
  1. Natural born bad Boy
  2. Respect, Truth & Family
  3. Whiskey Hell
  4. Dickle me up
  5. Cocaine Cowboy's
  6. Darkes our Blues
  7. Braking bad
  8. Back to the Swamp’s
  9. She's ready
  10. Plate of Snakes
    - - - Bonus-Songs - - -
  11. Black Betty
  12. Wouldn't you like to know me
  13. Highway Song

Laufzeit:
 54:50 Min.

Band-Infos:
 
  • www.facebook.com/whiskeyhell 

  • Probehören und Kaufen:
    Wallenberg's Whiskey Hell: BOOZE'N'BOOGIE


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