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Review: Zombiefication
 
Zombiefication - PROCESSION THROUGH INFESTATION

Album:
 PROCESSION THROUGH INFESTATION, 2014, Doomentia

Stil:
 Death Metal

Wertung:
 3 von 7
3 von 7 Punkten
 M.T., 20.11.2014

Review:
 „Die Zombies sind unter uns.“
Auf diesen Gedanken kann man jedenfalls kommen, wenn man sich die Entwicklung auf dem Buch-, Comic-, Videospiele-, Film-, und Fernsehsektor der letzten Jahre ansieht. War das Genre jahrzehntelang ungefähr so lebendig wie seine Bewohner, so erleben die Untoten, nicht zuletzt auf Grund des Erfolges von THE WALKING DEAD gerade ein heftiges Revival. Und was bitte passt da besser zusammen als Zombies und Death Metal?

So oder so ähnlich müssen auch die Mexikaner von Zombiefication bei der Wahl ihres Bandnamens und der Thematik ihrer Songtexte gedacht haben. Hierbei kann von einer Band im herkömmlichen Sinne eigentlich keine Rede sein, bestehen ZOMBIEFICATION im Prinzip lediglich aus Mr. Hitch (Gesang) und Mr. Jacko (Bass). Für Studioaufnahmen und Liveauftritte heuert das Duo diverse Session Musiker an.

Trotz dieses Umstandes veröffentlichen Zombiefication mit PROCESSION THROUGH INFESTATION ihr bereits drittes Album. Wobei die Scheibe die Erste ist, die die Mexikaner über Doomentia Records veröffentlichen.

Doch nicht nur die Besetzung ist hier ungewöhnlich sondern auch der Umstand, dass die Scheiben der Death Metaller zwar in Mexiko aufgenommen, aber in Schweden abgemischt werden. So war auch dieses Mal wieder Tore Stjerna, der unter anderem bereits mit Watain gearbeitet hat, für den Mix verantwortlich.

Damit hat es sich jedoch bereits mit dem Außergewöhnlichen bei Zombiefication und leider auch auf PROCESSION THROUGH INFESTATION. Denn wer sich nun aufgrund der Tatsache, dass die Scheibe in Schweden gemischt wurde, erstklassigen, skandinavisch geprägten Death Metal erhofft hat, der sieht sich leider getäuscht.

Würde man Hitch und Jacko ein Zeugnis für die hier geleistete Arbeit ausstellen, dann würde man darin wohl den Passus finden, dass sie sich stets bemüht zeigten. Ich möchte den Beiden auch nicht unterstellen, dass sie musikalisch nichts drauf haben. Trotzdem leidet PROCESSION THROUGH INFESTATION, wie so viele Death Metal Alben heutzutage, an den beiden typischen Krankheiten des Genres. Diese wären: Einfallslosigkeit und miese Produktion. Jetzt mal Tacheles. Wenn ich bei einem Album bereits nach drei von insgesamt acht Stücken nicht mehr weiß, welcher Song da gerade läuft, spricht das Bände darüber wie abwechslungsreich diese Scheibe ist. Im Falle von Zombiefication bedeutet das dann, dass hier ständig die gleichen Riffs und Soli auftauchen. Auch ist Hitch stimmlich nicht gerade auf dem Niveau eines Martin van Drunen, John Tardy oder David Vincent.

Das größte Problem ist jedoch der grottenschlechte Sound. Hier hätte man sich die Mühe das Album im Ausland abmischen zu lassen wirklich sparen können. Das Endprodukt klingt nämlich wie ein schlechtes Demo von Autopsy aus den späten Achtzigern. Was das Schlagzeug angeht bin ich mir selbst nach mehrmaligem Durchhören des Albums noch nicht sicher, ob dieses überhaupt von einem Menschen eingespielt wurde.

Fazit: Wäre bei Zombiefication alles so wie im Infoblatt des Labels beschrieben, dann wäre PROCESSION THROUGH INFESTATION ein tolles Album. Leider bewahrheitet sich hier einmal mehr der Rat, dass man nicht alles glauben soll nur weil es auf einem Blatt Papier steht.

Anspieltipps:
 "The blackest Light".

Tipp:
 Wem Death Metal nicht Old-School genug sein kann, darf hier gerne zugreifen.

Titel-Liste:
 
  1. Procession
  2. The never ending Quest
  3. Possession
  4. Crossing the Rite
  5. Infestation
  6. The divine Door
  7. Oppression
  8. The blackest Light

Laufzeit:
 44:32 Min.

Band-Infos:
 
  • es-la.facebook.com/zombiefication666 

  • Probehören und Kaufen:
    Zombiefication: PROCESSION THROUGH INFESTATION


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