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Review: Rhapsody
 
SYMPHONY OF ENCHANTED LANDS PART 2 - THE DARK SECRET

Album:
 SYMPHONY OF ENCHANTED LANDS PART 2 - THE DARK SECRET, 2005, Steamhammer

Stil:
 Symphonic Epic Hollywood Metal

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 J.G., 02.01.2006

Review:
 Der erste Eindruck: Hier wurde geklotzt und nicht gekleckert - und das in vollendeter Perfektion. Noch nie zuvor ist mir ein Album unter die Ohren gekommen, bei dem die Geschichte so genial und greifbar plastisch in Musik umgesetzt wurde.
Zu Anfang wurden die Italiener für ihren Mix aus Metal, Folk und Klassik, ihren Texten mit sagenhaften Inhalten und der bombastisch aufgeblasenen Produktion noch belächelt. Aber sie haben sich behauptet - und das mit Recht. Die Speerspitze des Italienischen Metal bleibt sich und seinem Stil treu. Die bereits von vorherigen Alben bekannte Mixtur aus eingängigem, schnellen Melodic Metal, Bombast-Elementen, Klassik- und Folk-Parts wurde ein ganzes Stück perfektioniert.
Ein echtes Orchester (das tschechische Bohuslav Martinu Philharmonie-Orchester), ein 50-köpfiger Chor und als charismatischen Sprecher das Schauspieler-Urgestein Christopher Lee lässt, neben dem üblichen Rhapsody-Sound, einiges vermuten. Was in der Vergangenheit öfter mal unangenehm auffiel, war die etwas zu opulente Lyrik. Auch hier haben die Italiener nachgebessert und sich auf Wesentliches beschränkt.

Mit "Unholy Warcry" gelingt es, einen Opener hinzuklotzen, der sich als richtiger Ohrwurm erweißt.
Chor und operngleiche Gesänge liefern den Einstieg zum echten Bombast Melodic Metal-Kracher "Never forgotten Heroes", der sich nach zwei Minuten erst richtig entfaltet. So kann geniales Zusammenspiel von Klassik und Metal klingen - wer es versäumt, der hat etwas versäumt.
Leicht und beschwingt mit jeder Menge Geräusch-Effekten und Folk-Elementen schafft "Elgard's green Valleys" die Überleitung zur mitreißenden Ballade "The Magic of the Wizard's Dream". Wer hier keine Gänsehaut verspürt, dem kann man nicht mehr helfen.
"Erian's mystical Rhymes" zeigt deutlich, dass es sogar mit klassischer Instrumentalisierung möglich ist, eine gewisse Härte und Schärfe zu vermitteln. Von Spinett über Flöte bis hin zur E-Gitarre ist alles vertreten und die Jungs versuchen auch das letzte Quäntchen heraus zu quetschen für ein bisschen mehr Bombast...
Einen Schnellstart legt "The last Angel's Call" aufs Parkett, wenn auch der Refrain knapp am Schmalz vorbei schrammt. Der restliche instrumentelle Vollgas-Anteil kann gänzlich überzeugen.
In bester Folk-Mittelalter-Manier schafft "Dragonland's River" wieder geschickt den Übergang zum nächsten Mega-Track "Sacred Power of raging Winds".
Er ist ein Beispiel für Perfektion. Hier entfacht das Orchester ein wahres Gewitter das man nur bei Hollywood Soundtracks gewohnt ist, die mitreißende Gitarrenarbeit ist makellos, die Chöre könnten nicht fetter sein, die Dynamik zwischen lauten und leisen Passagen wird voll ausgeschöpft, Gitarre liefert sich mit Streichern ein wahres Duell und nicht zu vergessen, die Sprecheinlagen. Auf mancher EP findet man weniger Futter als hier in einem Song. Selbst der rote Kardinal "Vivaldi" hätte sicherlich seine Freude...
Was wie ein bereits gewohntes Folk-Stückchen beginnt, erweist sich als wahrer Wolf im Schafpelz. Auch wenn "Guardiani del Destino" für echte Metaller-Ohren eine Belastungsprobe darstellt, ist das stellenweise an Großmeister Angelo Branduardi erinnernde Stück eine echte Bereicherung.
Keine Angst liebe Rockfans. Mit "Shadows of Death" legen die Jungs einen echten Power Metal Brikett nach, der lediglich etwas mit "Bombast" bereichert wird. Up-Tempo, fette Chöre und geniale Gitarren-Soli fetzen, was das Zeug hält.
Obwohl jetzt schon über eine Stunde Bombast-Sound durch die Gehörgänge gerauscht ist, wird mit "Nightfall on the grey Mountains" unweigerlich das Ende der Geschichte eingeläutet. Ein würdiger Ausklang für ein beeindruckendes Werk.

Fazit: Zur Zeit kann auf diesem musikalischen Terrain wohl keine Band Rhapsody nur annähernd das Wasser reichen und man muss anerkennen, dass sich der immense Aufwand für dieses Album gelohnt hat. Hier ist es gelungen, die unterschiedlichen Stilrichtungen Metal, Folk und Klassik zu einer Einheit zu verschmelzen, als wäre es die selbst verständlichste Sache der Welt und nie anders gewesen. Ich ziehe meinen "virtuellen" Hut.

Tipp:
 Alle, die bisher bei Rhapsody zugegriffen haben, sollten es auch hier tun. Alle die sich auf eine musikalische Reise in sagenumwogene Länder entführen lassen möchten, müssen hier zugreifen. Alle, die Sprecher, Orchester und Geräusch-Effekte für überflüssig halten, sind hier vielleicht überfordert.

Titel-Liste:
 
  1. The dark Secret
  2. Unholy Warcry
  3. Never forgotten Heroes
  4. Elgard's green Valleys
  5. The Magic of the Wizard's Dream
  6. Erian's mystical Rhymes
  7. The last Angel's Call
  8. Dragonland's River
  9. Sacred Power of raging Winds
  10. Guardiani del Destino
  11. Shadows of Death
  12. Nightfall on the grey Mountains

Laufzeit:
 72:52 Min.


 
 
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