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Studio: Crown of Glory
 
Angenommen, du erhältst eine Einladung zu einer Prelistening-Session und kannst somit in neues Album reinhören, würdest du sie ablehnen? Wohl kaum oder? Crown of GloryAlso nahm ich die Einladung an und tuckerte an jenem Freitagabend bei feuchtem Wetter ins Luzernische Willisau (CH), geradewegs in den Proberaum von Crown of Glory. Gelegen in einem Wohnquartier (inklusive funktionierender Toilette!) ist dieser feudaler als der Proberaum manch anderer Band. Und dank der Tatsache, dass es sich bei besagtem Raum eigentlich um einen Luftschutzkeller handelt, muss sich die Band wohl auch nie mit lästigen Anwohnern rumschlagen, die sich nachts über den Lärm aufregen. Na, dann steht ja einem gelungenen Prelistening nichts mehr im Weg!

Datum:
 N.B., 09.03.2007

RAVEN'S FLIGHT - die Single
 Zuerst wurde die Vorab-Single RAVEN'S FLIGHT vorgestellt, welche bereits 3 Songs des neuen Albums A DEEP BREATH OF LIFE enthält. Dazu gesellt sich die Demoversion von "Art of Payback" - ein Stück, das bereits von der SPIRIT-CD her bestens bekannt ist.
RAVEN'S FLIGHT

Den Beginn dieser Single macht "Raven's Flight" selbst. Passend zum Songtitel wird anfangs der Ruf eines Raben eingefadet (ohne Garantie, dass es sich bei dem Vogel wirklich um einen Raben handelt!), auf welchen recht eigenwillige Synthie-Klänge folgen, bis schließlich die einsetzenden Gitarrenriffs dem Song eine für Crown of Glory fast schon untypische Härte verleihen. Die extrem tief gesungenen Vocalparts während der Strophen unterstreichen die Aggressivität des Songs noch zusätzlich, bis es im Refrain fröhlicheren Melodien in mittelhoher Stimmlage weitergeht. Ganz klar die Perle der Single!
Weiter geht es mit "Prophecy", einer Up-Tempo-Nummer schon etwas älteren Datums, bei der sich Sänger Heinz mit Ausnahme einzelner eingestreuter Worte in den höheren Tonlagen tummeln darf - ein typischer Power-Metal-Song.
Hinter Titel Numero drei verbirgt sich eine wunderschöne, sehr gefühlvoll gesungene wie auch gut arrangierte Ballade. Allerdings wurde die Single-Version um fast die Hälfte von 7 Minuten auf knapp 4 Minuten gekürzt. Grund dafür war das Ziel, endlich einmal eine Ballade ohne Überlänge am Start zu haben. Doch erstaunlicherweise wirkte die Langversion des Albums für mich fast kurzweiliger als die abgespeckte.
Last but not least folgt noch eine etwas aufgemotzte Demoversion von "Art of Payback". Wer das Original der SPIRIT-Scheibe kennt, dem kommt die Demoversion zwar ziemlich nackt, aber nicht uninteressant vor, denn immerhin stammt ein Teil der Vocals von Thomas S. Englund, seines Zeichens Shouter der Truppe Evergrey.

A DEEP BREATH OF LIFE - das Album
 Lassen wir die Single nun ruhen und gehen über zum Album. Den Anfang macht hier "The Calling", ein typsicher Power-Metal-Song mit klaren Melodien, der nur mit der stampfenden, eher Hard-Rock-lastigen Bridge auffällt.
Kandidat Nr. 2 hat da schon etwas mehr zu bieten. Zu Beginn geht es mit Double-Bass-Geballer recht rasant zur Sache, bis feine Keyboardpassagen den Break einläuten. Danach wird der Song wieder aufgebaut und langsam in den Galopp zurückgeführt. Zum Schluss servieren die Luzerner dem Hörer eine kleine Überraschung - man darf gespannt sein!
Der dritte Song ist dann "Raven's Flight", auf den ich hier nicht mehr näher eingehe.
"Inspiration" kündet Sänger Heinz an mit den Worten: "Bei diesem Song sind die Gesangesleistungen von Gitarrist Kusi nach Langem mal wieder zu hören, denn er singt das Intro". Ein Intro ist natürlich zu hören, doch den Teil mit Kusis Gesang meinte Heinz wohl eher humoristisch. Inwiefern verrate ich hier aber nicht. Ansonsten kann man von "Inspiration" sagen, dass es ein sehr vielschichtiger und abwechslungsreicher Track mit vielen Stimmungs- und Tempiwechseln ist, der durch den Ohrwurmrefrain den roten Faden nie verliert. Ganz klar ein Highlight des Albums!
Da ich "Prophecy" ebenfalls bereits bei der Single erwähnt habe, lasse ich es hier weg.
Mit "Save Me" folgt dann die letzte der drei Single-Nummern, doch im Unterschied zur Single packte das Sextett aufs Album die 7-minütige Vollversion der Ballade mit drauf. Zum Glück muss ich sagen, denn die fehlenden 3 Minuten sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen - zu schön sind die anfänglichen Klangmalereien und Zwischen-Instrumentals.
Wer Crown of Glory schon einmal live gesehen hat, dem dürfte "Anthem Of The End" ein Begriff sein. Bei diesem Song handelt es sich um eine astreine Double-Bass-Nummer in feinster Power-Metal-Manier, die gnadenlos nach vorne knallt. Das Instrumental-Thema des Intros wird im Zwischenteil wiederholt, bevor das Gitarrensolo in den Ausklang mit Echo überleitet. Ein gutes, wenn auch nicht überragendes Stück.
Danach folgt mit "Mirror Mirror" bereits der letzte neue Track des Albums. Die Thematik des Songs, der Öl-Krieg im Irak, wird durch Heinz' nachdenklich klagenden Gesang sowie dem Spiel mit Moll-Tonarten verdeutlicht. Auch wenn es das neueste Lied des Silberlings ist, ist es doch sehr detailreich ausgearbeitet. Dies beweisen die im Mittelteil eingefadeten Radionachrichten sowie auch die Scherben, welche am Ende des Songs hörbar zu Bruch gehen. Ein sehr bewegendes, wenn auch recht atypisches Stück von Crown of Glory.
Zum Schluss gibt's noch ein Zuckerchen für alle Fans, denn die Truppe hat es endlich geschafft, die Ikarus-Triologie auf CD zu bannen. Teil I, "Ikarus" selbst, beginnt sehr Bass-lastig und wechselt dann zwischen einem zähflüssigen, ziemlich harten Teil mit Growlpassagen und einem flotter fließenden Teil, der wieder in den zähen zurückgeht. Ein recht harziger, aber definitiv geiler Song, der zu Recht live schon längst ein Hit ist. Als Überleitung in Teil II sind die Flügelschläge eines Vogels zu hören, bis dann die nackten Chöre mit dem effektiven Song beginnen.
"I See You Rise" ist ein flotter Up-Temo-Feger mit Double-Bass-Attacken - nicht schlecht, doch auch nicht weltbewegend. Auch zwischen Teil II und Teil III werden wieder Flügelschläge eines Vogels eingefadet - passend zur Figur Ikarus.
Der III. Teil schließlich, "Lament Of The Wind", beginnt sanft mit Streichern, welche eine verträumt verspielte Stimmung erzeugen, bevor traurige Keyboard-Passagen einsetzten. Auch die Vocals klingen klagend, dass es einen fast zu Tränen rührt. Ganz speziell am letzten Teil dieser Triologie ist, dass Sänger Heinz nur durch Streicher und Keyboardklänge begleitet wird - es sind weder Bass, Gitarre noch Schlagzeug zu hören. Diese Tatsache verstärkt die Tristheit des Tracks noch weiter, sodass nach dem Ende des Songs erst einmal Stille herrschte.

Fazit: A DEEP BREATH OF LIFE ist definitiv ein gelungenes Album, welches mit etlichen Überraschungen aufwartet. Insgesamt ist es wohl ein Stück härter ausgefallen als die SPIRIT-Scheibe, doch steht diese Härte Crown of Glory sehr gut zu Gesicht. Wer auf Power Metal steht, dem sei dieser Silberling wärmstens empfohlen.

Für Neugierige
 Sicher fragst du dich nun, weshalb die Luzerner vorab noch eine Single veröffentlichen, wenn doch das ganze Album bereits vollständig aufgenommen ist. Grund dafür ist, dass die Truppe mit dieser Scheibe auf der Suche nach einem guten Platten- oder Vetriebsdeal ist und das Material deshalb unter Umständen noch bis zu einem halben Jahr unter Verschluss hält.
Crown of Glory 2007

Laut Kusi will sie es aber spätestens im Herbst veröffentlichen, Deal hin oder her. Durch die Vorab-Single macht das Sextett um die Gebrüder Heinz und Kusi Muther nun wieder von sich reden, ohne sich den Weg zu einem Deal zu verbauen. Die Maxi ist für CHF 10,00 (ca. EUR 6,50) direkt bei der Band erhältlich.

Band-Infos:
 
  • www.crown-of-glory.ch 

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